campus-web Bewertung: 3/5
   
 

   
 

   
Fliegende Pferde, unsterbliche Liebe, die alles berdauert und das Bse besiegt das ist Winters Tale. Passend zum Tag der Liebenden und dem allzu trben Februar kmpft Colin Farrell auf der groen Leinwand gegen das Bse und fr seine groe Liebe im wunderschnen winterlichen New York vor 100 Jahren und heute.

Doch beginnen wir, wie es fr Mrchen eben blich ist: Es waren einmal zwei arme Einwanderer in New York, die nicht bleiben durften. Aus welchen Grnden auch immer stehlen sie ein Miniaturschiff, in dem sie ihr Neugeborenes aussetzen, wohl in der Hoffnung, dass es ein besseres Leben in der Neuen Welt findet. 1914, 19 Jahre spter, ist aus dem Findelkind ein talentierter Dieb geworden, doch die wahre Erfllung ist das nicht. Als er versucht, sich von der Ruberbande des fiesen Pearly Soames (Russell Crowe) zu lsen, hat er sich einen Todfeind geschaffen. Auf der Flucht vor Pearlys Schlgern kommt ihm im letzten Moment ein zauberhaftes weies Pferd zur Hilfe. So fliegt Peter seinen Verfolgern davon und landet kurze Zeit spter bei einem letzten Raubzug bei der wunderschnen, aber todkranken Beverly (Jessica Brown Findlay). Die beiden verlieben sich unsterblich, doch die Liebe ist nur von kurzer Dauer. Beverly stirbt in Peters Armen. Sein Dornrschen wird nicht wieder erwachen, auch wenn er sie auf Rosen bettet100 Jahre spter findet Peter sich mit langem Haar und ohne Gedchtnis im New York von heute wieder. Er begegnet der Journalistin Virginia (Jennifer Connelly) und deren todkranker Tochter Abby, die sich seiner annehmen und irgendwie seine Bestimmung zu sein scheinen. Das Bse in Gestalt von Soames hat den Sprung in die Gegenwart ebenfalls geschafft und schon klopft das Unheil an Virginias Tr - wie gut, dass das fliegende Pferd wieder bereit steht, um ein Wunder zu vollbringen
Winter's Tale
Verleih: Warner
Genre: Romanze / Fantasy
Filmlaufzeit: 117 min
Regie: Akiva Goldsman
Darsteller: Colin Farrell, Russell Crowe,
Jessica Brown-Findley, Jennifer Connelly,
William Hurt, Eva Marie Saint
Filmstart: 13.02.2014


Winters Tale ist schnell erzhlt: die Rollen sind klar verteilt, die Guten und die Bsen sind schnell ausgemacht und alles luft auf den finalen Kampf hinaus. Um die Geschichte geht es hier auch nur am Rande. Regisseur Akiva Goldsmann inszeniert viele poetische Bilder, mrchenhafte Szenerien, schmachtende Blicke der Liebenden und herzzerreiende Gesten einer sorgenvollen Mutter, die den Verlust ihres Kindes befrchten muss. Ein bisschen Dornrschen, eine Prise griechische Mythologie und noch ein guter Schuss des All-American-Dream sind die Zutaten dieses Wintermrchens. Da werden tiefe, verliebte Blicke ausgetauscht, vertrumt auf dem Klavier geklimpert und hingebungsvoll zum Klang der Geigen getanzt die Liebenden vergessen alles um sich herum und leben nur noch in diesem einen wundervollen Augenblick. Romantisch, kitschig, poetisch. Winters Tale ist all das. Schn anzusehen, nicht immer logisch und irgendwie vorhersehbar hier wird wirklich alles bedient, was man in Groschenromanen und Seifenopern so findet.

Jessica Brown-Findley ist dabei wunderschn, Colin Farrell hat den sehnschtig-traurigen Blick mit eingezogenen Schultern perfekt drauf und Russell Crowe darf so richtig fies sein, was ihm offensichtlich einen Heiden-Spa bereitet. In einer weiteren Fiesling-Rolle berrascht ein anderer Hollywood-Star mit leuchtendem Lucifer-Gebiss - die berraschung wollen wir euch hier nicht vorwegnehmen. Winters Tale startet pnktlich zum Valentinstag im viel zu warmen Februar. Wer Sehnsucht nach glitzernden Schneelandschaften hat, wird hier bestens bedient und alle Romantiker werden beglckt seufzen Verstand aus, Gefhle an und einfach die schnen Bilder und die hbschen Menschen genieen.



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