Alles, was über das Buch an sich hinausgeht...

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 "Noch hat sich keine Maus schriftlich beschwert"
Interview: Cordula Stratmann über ihren neuen Roman Danke für meine Aufmerksamkeit Als Nachbarin Annemie Hülchrath kam Cordula Stratmann bei Zimmer frei zu Besuch. In der Schillerstraße öffnete sie selbst ihre Wohnung für Improvisationen. Sicher, Annemie Hülchrath war eine Rolle und die Wohnung eine Bühne. Aber es scheint so, als ob das Publikum nichts gegen ein Treffen mit der echten Cordula hätte – so von Mensch zu Mensch. Viele Comedians polarisieren. Cordula Stratmann aber mag jeder. Die Lachfachfrau ist die Super Nanny des deutschen Humors. Ganz in diesem Si mehr...
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 "Es werden viel zu viele Kinder für abnorm erklärt"
Interview (2): Cordula Stratmann über Erziehungswahn, Castingshows und Bonn Im ersten Teil des Interviews spricht Cordula Stratmann über ihren neuen Roman "Danke für meine Aufmerksamkeit", einen ausgebliebenen Mäuse-Shitstorm, das Eigenleben von Texten und ihre eigenen Erziehungsfehler. Den ersten Teil des Interviews gibt es hier.
campus-web: Stichwort Super Nanny: Was halten Sie von Fernsehformaten rund ums Thema Erziehung?
Cordula Stratmann: Wenn man sic mehr...
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 Slam, du Bastard!
Essay: Wo wohnt Poetry Slam in der Gegenwartsliteratur? Versuch einer Verortung. Da die deutsche Übersetzung des Begriffs "Poetry Slam" lange unklar war, rief die Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache 2011 zu einem Wettbewerb auf. Der Gewinner: Lyrelei. Solch eine Verdeutschung klingt – wie der Slammer Johannes Floehr richtig feststellte – nach der guten alten Loreley. Aber keine Angst: Die Übersetzung hilft überhaupt nicht weiter, sondern täuscht – wie die goldbehaarte Felssitzerin die Schiffsbesatzungen.
Zwar betonte die Jury, dass man eine treffende Üb mehr...
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 Im Test: In Graphics Magazine
Die Presse-Kolumne: Wir testen, was man so lesen kann: die Guten, die Schlechten & die Abseitigen. "In Graphics: adiós al texto, ¡vivan las infografías!"
– marketingdirecto
Ich gebe es zu, ich will Buße tun. Bis jetzt war ich einfach nicht überzeugt davon: es ist bunt und schmutzig, vieldeutig und kreativ. Aber auch verschwenderisch und maßlos. Es war eben einfach, skeptisch zu sein, wenn von Berlin die Rede ist.
Das trifft alles auch auf dieses Magazin zu, das man eigentlich nicht mehr als ein solches bezeichnen kann. Zu opulent, ausführlich, präzise, farben- und natürlich gra mehr...
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 Im Test: "Meine Schuld"
Die Presse-Kolumne: Winterzeit ist Lesezeit. Wir testen, was man so lesen kann: die Guten, die Schlechten & die Abseitigen.
Nun also regelmäßig: der Streifzug durch den Pressedickicht. Das letzte Mal noch war es die DUMMY: politisch, relevant, manchmal zum Schreien komisch und immer am rechten Fleck. Dieses Mal ist es eigentlich genauso. Wir laden Dich, lieben Leser, ein, uns zu folgen. Heute lassen wir die Gefühle sprechen.
“Meine Schuld" erscheint monatlich im Martin Kelter Verlag. Hier hat man sich ganz auf die Sehnsüchte und Wünsche seiner Klientel eingestellt. Daran lassen übrigens auch die anderen Ver mehr...
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 Im Test: Das DUMMY-Magazin
Die Presse-Kolumne: Winterzeit ist Lesezeit. Wir testen, was man so lesen kann: die Guten, die Schlechten & die Abseitigen.
Ein Gang in die Bahnhofspresse offenbart es: Deutschland ist voller Magazine, Zeitschriften, Illustrierten und Zeitungen. Ständig kommen neue dazu, und permanent wird der Versuch unternommen, dem Kuchen weitere Krümel abzuringen. Ein kleines Stück zu sichern für eine neue Publikation, und neue Publikationen kommen auch heute, 2012, noch auf den Markt. Jeden Monat. Ist das nicht seltsam, wo doch so unablässig über den Niedergang der Presselandschaft gesprochen wird? Darüber, dass wir im Pri mehr...
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 Utopiendämmerung
campus web@Frankfurter Buchmesse: Deutscher Buchpreis 2011 für Eugen Ruge Für seinen Debütroman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erhält der Autor Eugen Ruge den Deutschen Buchpreis 2011. Im Rahmen eines Festaktes wurde ihm zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober der mit 25.000 Euro dotierte Preis verliehen, mit dem der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutschsprachigen Roman des Jahres ehrt.
Ruge setzte sich damit gegen fünf Shortlist-Konkurrenten durch, darunter gestandene Autoren wie Sibylle Lewitscharoff und hochgehandelte D mehr...
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 Der letzte Kölner gegen die Welt
News: Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2011 veröffentlicht. Sechs Romane, sechs Autoren, sechs verschiedene Verlage. Aber nur ein in einem Verlag erschienener Roman einer Autorin oder eines Autors wird am 10. Oktober 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zwar steht der Preisträger noch nicht fest, aber mit der Bekanntgabe der Shortlist am 14. September wurde zumindest der Kreis der Kandidaten von zwanzig auf sechs Romane eingeschränkt.
Einmal mehr zeigt die Shortlist die literarische Vorherrschaft der Hauptstadt. Die Köln-Bonner Longlist-Ho mehr...
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 Bonn ist das neue Berlin
News: Longlist zum Deutschen Buchpreis 2011 veröffentlicht. Ein Ostfriese, der jetzt Bücher schreibt, aber zuvor in Köln studiert hat. Ein anderer Autor wurde dort gleich geboren. Ein weiterer lebt noch in Köln. Seine Kollegin wuchs in Bad Honnef auf. Gleich nebenan in Bonn erblickte eine weitere Berufsgenossin das Licht der Welt. Natürlich bleibt Berlin das unumstrittene Zentrum des bundesdeutschen Literaturkosmos – nicht nur in Hinblick auf die Sitze der Verlage, sondern auch die Geburts- und oder Wohnorte der Autoren. Aber trotzdem durchweht die Longl mehr...
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 Kornkreise, Kurznasenfledermäuse und das Grab von Rudolf Heß
Deutscher Buchpreis 2011: Autoren und Romane der Longlist kurz und knackig Volker Harry Altwasser, Letzte Fischer (Matthes und Seitz Berlin, September 2011)
Zum Autor: Jahrgang 1969. Gelernter Elektronikfacharbeiter, Reichsbahn-Heizer. Wassermensch: NVA-Matrose. Fregatten-Gefreiter, Beförderungs-, weil Schiffsverpasser. Zuletzt kam er zum Schreiben. Deshalb sind seine Titel das Letzte.
Zum Buch: Eine Frau. Ihr Auftrag: Geleitschutz für einen Walfänger. Die Wellen hoch, das Leben rau, die Männer hart. Die Liebe zart, die Affäre gefährl mehr...
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 Alles Slam, oder was?
News: Poetry Tapes - Die besten Slammer auf einer CD. Live-Aufzeichnung am 30.8. in Köln. Poeten, die live auf einer Bühne stehen. Literaten, die ihre Texte nicht lesen, sondern vor den Augen des Publikums beleben. Das ist das Konzept des Dichterwettstreits der Moderne. Längst slammt die ganze Republik. Über 1650 jährliche Slams sind dafür ein klares Indiz. Gleichzeitig bringt der Erfolg ein Problem mit sich: Um die Besten der deutschsprachigen Szene live zu erleben, muss man im Oktober nach Hamburg zum Finale der Deutschsprachigen Meisterschaften reisen. Oder viel Zeit und Geld auf mehr...
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 Die Leipziger Buchmesse beginnt
Buchnews: Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geht an Martin Pollack. Ab dem 17. März öffnet die Messe ihre Tore für Besucher. Mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Programm heißt es bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Diesjähriges Schwerpunktland ist Serbien. Von morgen bis Sonntag präsentieren sich – laut einer Mitteilung der Veranstalter – 2150 Aussteller aus 36 Ländern. Zehntausende Besucher werden zur wichtigsten deutschen Frühjahrsbuchmesse erwartet. Erstmals gibt es einen eigenen Bereich für E-Books und eine Hörspiel-Arena. 1500 Autoren lesen an mehr als 300 Orten in der Leipziger Innenstadt.
Zur Eröffnung mehr...
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 Gott ist tot. Es lebe Google!
Literatur@net: Die Universität Harvard zählt Wörter in Büchern und Google stellt es grafisch dar. Nietzsche hatte Recht: Wir haben Gott getötet - brutal und hinterhältig, besonders wir Deutschen. Google liefert den Beweis, von Harvard abgesegnet: Seit 1850 kommt der Begriff "Gott" in der deutschsprachigen Literatur immer seltener vor. Während des zweiten Weltkriegs startete man einen Wiederbelebungsversuch. Fast hätte es funktioniert, aber Gottes Zustand verschlechterte sich radikal nach Kriegsende. Trösten können wir uns damit, dass es dem Osterhasen immer besser geht. Gerade in neuster Zei mehr...
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 Schicksalsjahre unter deutschen Betten
Kolumne: Hasi’s Eleven – Taschenbuch-Bestseller quer gelesen Wir wollen lesen, was alle lesen. Bestseller her! Nur um all diese ausführlich zu rezensieren, fehlen einfach Platz, Zeit und Nerven. Um die Trends trotzdem nicht zu verpassen, werden in dieser Kolumne in unregelmäßigen Abständen die Top 11 der Spiegel-Bestseller-Liste quer gelesen. Natürlich nicht Hardcover, sondern Taschenbücher, damit man sich als Student die Meisterwerke auch wirklich anschaffen kann.
Der ultimative Verkaufsschlager unter den Sachbüchern im Taschenformat heißt: mehr...
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 Studentisches Wissen in Buchform veröffentlichen
Porträt: Ein Gespräch mit Belinda Bindig und Lydia-Maria Ouart, Mitbegründerinnen des Berliner Ringbuch Verlags Sechs Studierende der Berliner Humboldt-Universität gründeten im Juli 2008 einen eigenen Verlag. Ziel war es, zu einem günstigen Kaufpreis wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden und Hochschulabsolventen in Buchform herauszugeben. Ihren Verlag nannten sie „Ringbuch Verlag“, um beim Leser die eigene Studienzeit in Erinnerung zu rufen, während der er stets mit Ringbüchern arbeitete. Dementsprechend ziert jedes der acht Bücher des Verlags mit wissenschaftlichen Arbeiten Studierender ein seitlic mehr...
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