Der Schauspieler und TV-bekannte Comedian Ingolf Lück ist am 10. Dezember um 20:00 mit seinem neuen Programm "Lück im Glück" im Bonner Pantheon am Bundeskanzlerplatz zu erleben.
Ingolf Lück stellt sich darin der letzten großen Herausforderung: dem Wahnsinn eines ganz normalen Familienlebens. Dabei stellt er sich den Fragen, die wirklich interessieren. Wie bleib’ ich der coole Typ, der ich mit 20 war und stehe trotzdem dazu, dass ich 19 Milupa-Sorten am Geschmack unterscheiden kann? Wie erklär’ ich den Kumpels, dass ich nicht mit auf die Piste kann, weil der Babysitter abgesagt und meine Frau Yogawochenende hat? Und warum sind alle anderen Eltern perfekt und haben Kinder, wie aus dem Ramafrühstück – nur wir nicht?
![]() |
Tickets für das Comedystück mit hoher Gagdichte und vollem Körpereinsatz von Seiten des Vollblutschauspielers Lück gibt es bei allen bekannten Bonnticket/Kölnticket- und CTS-Vorverkaufsstellen und unter Tel.: 0228-212521. Die Abendkasse im Pantheon öffnet am Veranstaltungsabend ab 19:00 Uhr.
www.ingolf-lueck.de
www.pantheon.de
Freitag, 10. Dezember, 19:30 Uhr, Halle Beuel: "Das Ende des Regens" von Andrew Bovell deutschsprachige Erstaufführung!)
DAS ENDE DES REGENS erzählt Geschichten von Menschen. Geschichten von Liebe, Beziehung und Einsamkeit, Geschichten von Krankheiten, Unfall und Tod, Geschichten von Vätern, von Müttern und Söhnen, von Verlust und Wiederfinden. Es verfolgt die Spuren von Elisabeth und Henry Law vom London der späten 50er Jahre bis hin zu Henrys Urenkel, der 2039 in Australien seinem lange verschwundenen Vater begegnet.
DAS ENDE DES REGENS ist so sensibel und so grausam, wie die Menschen sind; so unvorhersehbar und rätselhaft wie das Leben selbst. Während es unablässig regnet und weiterregnet, entspinnt sich ein Reigen durch die Jahrzehnte, die Generationen und über die Kontinente. – Ist das menschliche Leben immer nur ein- und dieselbe Geschichte, die sich stetig wiederholt? Oder könnte das Rad manchmal angehalten werden, zum Beispiel 2039, am Ende des Stückes, wenn es aufgehört hat zu regnen?
DAS ENDE DES REGENS wurde im Februar 2008 in Adelaide uraufgeführt und kam im Mai 2009 am Londoner Almeida Theatre heraus. Es ist das jüngste Werk des australischen Autors Andrew Bovell (Jg. 1962), der in Deutschland vor allem mit seinem Stück LANTANA sowie als Drehbuchautor des gleichnamigen Kinofilms (2001) bekannt geworden ist. LANTANA war in der Regie von Klaus Weise in der Spielzeit 2003/04 schon in Bonn zu sehen, nun führt er Bovells neuestes Werk zur deutschsprachigen Erstaufführung.
Es spielen Anastasia Gubareva, Heide Simon, Tatjana Pasztor, Christine Schönfeld; Bernd Braun, Ralf Drexler, Birger Frehse, Nico Link, Raphael Rubino
Samstag, 11. Dezember, 20:00 Uhr, Pathologie: "Beuchleins bittere Beichte". Ein Schelmenstück mit Sensenmann von Peter Brandt. Mit Thomas Franke
Tiefes Mittelalter. Balduin Beuchlein ist Uhrenbauer im Berufe, weswegen ihn die Oberen einer Stadt engagieren, um ihre Turmuhr zu reparieren, die seit fünfzig Jahren nicht mehr läuft. Angeblich liegt ein Fluch auf ihr, seit von den schönen Aposteln und Figuren, von denen stündlich einer aus der Tür unter der Uhr erscheint, der Tod herabstürzte und den Bischof während des Segnens zu Allerheiligen auf dem Platz vor der Kirche erschlug.
Der gegenwärtige Bischof sagte sich an, weswegen Uhr und Laufwerk des Sensenmannes nun, fünfzig Jahre später, in Ordnung gebracht werden sollen. Während Beuchlein sich daran zu schaffen macht, entwickelt er eine Beziehung zu dieser Figur, meint, den Gevatter wahrhaftig vor sich zu haben, und während er ihm sein Leben beichtet, das Leben eines Säufers, Mordbuben und Betrügers, versucht er, diesem wenigstens noch fünfzig Jahre Leben abzuhandeln. Schließlich habe er ihn zum Freund und ihm so manche Seele zugeführt, - so Beuchleins Begründung. Aber als er einen Metzger bestehlen will, beißt Beuchlein dessen Rottweiler…
![]() Collage, Copyright 2010 by Martin Schnick |
Derb, komisch, abgründig – Thomas Franke entführt den Zuschauer als Balduin Beuchlein mitten hinein in den Alltag einer faszinierenden Epoche. Und er spielt wieder einmal unter der Regie von Martin Schnick, mit dem er schon den von Martin Rubin verfassten Theatertext "Störwerk – ein Monolog für einen Shakespearekönig unter einer Nebenwirkung", "Ein junger Mann in Eile" von Eugene Labiche, "Professor Przeprzyborschtschuschkr oder Zahlen lügen nicht" und andere Theaterstücke erarbeitete.
Also: wer heutzutage noch Mut dazu hat, sich ein Theaterstück anzuschauen, das nicht im Mainstream treibt, ist herzlich eingeladen, dieses Stück anzuschauen!
Premiere ist am Samstag, den 11.12.2010, um 20:00 Uhr, im Theater "Die Pathologie" (Weberstraße 43, 53113 Bonn)
Weitere Aufführungen am Sonntag, den 12. Dezember.2010, um 20:00 Uhr, am Freitag, den 28., Samstag, den 29., Sonntag, den 30. Januar, sowie am Samstag, den 5., und Sonntag, den 06. Februar 2011.
Karten unter 0228/22 23 58


















