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Am 26. August ist die Ausnahmepianistin Claire Chevallier erstmals zu Gast in Brühl. Bei ihrem Konzert im Treppenhaus von Schloss Augustusburg werden Werke der Wiener Klassiker Haydn, Beethoven und Schubert auf dem Nachbau eines Hammerklaviers aus dem frühen 19. Jahrhundert erklingen. Für das Konzert sind noch Karten in allen Preiskategorien im Vorverkauf erhältlich. Ein Genuss für alle Liebhaber der Klaviermusik verspricht das Brühl-Debüt der Ausnahmemusikerin Claire Chevallier zu werden. Der Abend beginnt mit Haydns Sonate D-Dur Hob. XVI:42. Sie entstand gemeinsam mit zwei anderen Sonaten 1784 und ist der Prinzessin Maria Esterházy gewidmet. Die drei Werke strahlen eine große Heiterkeit aus, wobei die D-Dur-Sonate das schönste und bedeutendste Stück der Trias ist. Mit der Sonate Es-Dur Hob. XVI:49 ist ein Meisterwerk zu hören, in dem man alle Besonderheiten einer Sonate aus Haydns Feder entdecken kann: sowohl den heiteren Grundton als auch die große Gefühlstiefe, klare Formen und seine Art, jedes seiner Werke individuell zu gestalten. Beethovens Sonaten op. 2, deren erste zu hören ist, stehen am Anfang seiner Beschäftigung mit dieser Gattung. Die Entstehungsgeschichte dieser ersten Klaviersonaten macht Haydns Einfluss deutlich: Zwar gab es schon früher Entwürfe, doch wartete Beethoven mit der Fertigstellung der Kompositionen bis nach Beendigung seines Studiums bei Albrechtsberger und Haydn. Die Zeitreise in die Geschichte der Klaviermusik findet ihr Ende in der Wiener Klassik mit Franz Schuberts „Moments musicaux“. Die sechs Miniaturen entstanden in Schuberts letztem Lebensjahr und versammeln eine große Bandbreite an musikalischen Stimmungen und Klangfarben. Nach Abschluss ihres Klavierstudiums entdeckte die französische Pianistin Claire Chevallier in einer Meisterklasse bei Jos van Immerseel ihre Liebe zum Hammerklavier. In autodidaktischen Studien verschrieb sie sich diesem Instrument und seiner Geschichte. Heute kombiniert sie die Musikpraxis als Solistin und Kammermusikerin mit der Theorie – als Dozentin für Geschichte und Technik des Klaviers in Paris und Lyon. Das Programm im Detail: Donnerstag, 26. August, 20 Uhr, Schloss Augustusburg, Treppenhaus Pianissimo Joseph Haydn Sonate Es-Dur Hob. XVI:49 für Klavier Ludwig van Beethoven Sonate f-Moll op. 2 Nr. 1 für Klavier, Joseph Haydn gewidmet Joseph Haydn Sonate G-Dur Hob. XVI:40 für Klavier Franz Schubert Sechs „Moments Musicaux“ op. 94 D 780 für Klavier Für das Konzert sind noch Karten in allen Preiskategorien im Vorverkauf erhältlich. Die Karten können im Internet unter www.schlosskonzerte.de bestellt oder in den üblichen Vorverkaufsstellen direkt gekauft werden. Online gekaufte Tickets können jederzeit bequem am eigenen Drucker ausgedruckt werden.
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