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13. Mai, 20 Uhr:

Pubertät mit 50 - Stand-up-Kabarett mit Jockel Tschiersch im Pantheon

Der Schauspieler und Kabarettist Jockel Tschiersch ist am 13.5. erstmals in Bonn mit seinem neuen Bühnensolo "Pubertät mit 50" zu erleben.
Darin entdeckt ein Mann mit 50 beim Besuch einer äußerst sympathischen Urologin, dass es nicht die Prostata ist, sondern dass er gerade einen zweiten Schub von Pubertät erleidet. Aber schon Martin Walser sagt, die Pubertät sei lebenslang: schöner Mist!

Just wie ein Jüngling versucht der Held fifty plus, das Leben wieder zu verstehen: die neuen toughen Frauen, die alltäglichen Probleme des Patchworkpapas im öffentlichen Nahbereichs-Spielplatz, die latente Gewalt beim Discounter und die Klärung der Frage, wie straff die Haut und wie groß das Kinn sein muss, um mit 50 noch mal durchzustarten.

Fragen über Fragen: wie kauft man Blumen beim Vietnamesen, und was kocht man für befreundete Ernährungsneurotiker und Multi-Allergiker, und vor allem: wie lange und worin! Der ’pubertäting 50’ verheddert sich im Dschungel der 100.000 Ratgeber, die Inkompetenz lauert überall. Entscheidungen stehen an: ob es pubertärer ist, Steuern zu bezahlen, als das Finanzamt zu besch..., ob der Herr der Dame im Swinger-Club das Du anbieten darf, ob man die Golden Retriever zweimal pro Woche zur Physiotherapie bringt oder doch lieber gleich die eigenen Kinder schlägt, auf selbst verlegtem Laminat.

Es macht Laune, dem Vollblutschauspieler Jockel Tschiersch bei der Verbalschlacht um die pubertäre Debilität in Deutschland zuzusehen. Stand-up Kabarett, back to the roots. Forever young.

www.jockel-tschiersch.de


14. Mai, 20 Uhr:

Pigor, Eichhorn und Ulf singen, rappen, swingen und texten durch die Hirnwindungen

Pigor, Eichhorn und Ulf sind am 14.5. (20:00) als "Pigor singt, Benedikt Eicchorn muss begleiten" mit ihrem neuen Musik-Kabarettprogramm Volumen 6 im Bonner Pantheon am Bundeskanzlerplatz zu erleben.

So wie sie macht es keiner: Die gewitztesten Vertreter des deutschsprachigen Chanson à texte präsentieren ihr neuestes Programm. Pulsierend, virtuos und treffsicher, espritgeladen und temporeich rappen, swingen und hiphoppen Pigor und Eichhorn durch die Hirnwindungen der metropolen Intelligentia und das mitteleuropäische Hier und Jetzt. Sie wagen sich an Themen, an die sich sonst niemand herantraut. Die ultimative Abrechnung mit der IT-Branche, maulenden Rentnern und inkompetenten Jungentscheidern. Pigor zetert, regt sich auf, über hustende Zuschauer, über die Kevingeneration, aber er singt auch den Blues des weißen Mannes, der auf der Suche nach der verlorenen Zeit erkennt, dass er sein Leben mit Kaffeeklatsch, Kindergeschwafel und Kleinkunst vertrödelt hat.

Begleitet wird Pigor von seinem Pianisten Benedikt Eichhorn, der in den letzten Programmen zuviel Oberwasser bekommen hatte und nun kräftig eins übergebraten bekommt.
Lachender Dritter im Dauerstreit ist Ulf, der sympathische DJ, der einen Pianisten wie Benedikt Eichhorn, per Knopfdruck wegrationalisieren könnte. Wenn er wollte.

www.pigor.de



15. Mai, 20 Uhr:

Jean Faure & Orchestre - mit französischen Hits der 50er, 60er und 70er

Jean Faure & Orchestre sind am 15.5. (20:00 Uhr) mit ihrem aktuellen 2. Chansonprogramm unter dem Titel "Les Grands Succès" im Pantheon am Bonner Bundeskanzlerplatz zu erleben . Darin gibt der "bekannteste Beute-Bonner französischer Abstammung" erinnerungswürdige französische Hits der 50er, 60er und 70er Jahre zum Besten.

Nach dem großen Erfolg seiner "Pourquoi pas"- Konzerte präsentiert Jean Faure seine Fans dieses Mal Chansons wie Moustakis "Le Métèque", Bécauds "Nathalie", Aznavours "La Bohème", P. Danels "Kilimandjaro", Barbaras "Göttingen" und viele andere - auch weniger bekannte Stücke-
Das Orchestre spielt in der Besetzung: Hedayet Djeddikar (Piano), Kristaps Grasis (Gitarre, Ukulele, Mandoline), Mike Haarmann (Schlagzeug, Percussions), Matthias Höhn (Saxophone, Bassklarinette, Concertina, Bousouki, Ukulele u.v.a.) und Markus Quabeck (Kontrabaß).

Jean Faure "singt mit mehr Stimme als Brel, hat mehr Witz als Bécaud, weniger Schmalz als Aznavour, trifft seine Töne auf jeden Fall sicherer als Serge Gainsbourg, und er kokettiert hinreißend mit den genremäßigen Testosteron-Klischees, wenn er sich, zum Beispiel, in "Ne Me Quitte Pas" gleich den ersten Ton eine Oktave tiefer abholt. Keine Verarschung, eher eine Verschärfung. Überhaupt steckt bei Faure mehr Musik zwischen Wort und Ton als beim Chanson sonst üblich" schrieb die FAZ über die erste CD von Jean Faure.
Karten: 13,-/17,- im Vorverkauf zuzügl. Gebühren.

www.jeanfaure-orchestre.de



Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter Tel.: 0228/21 25 21.
Die Abendkasse des Pantheon ist jeweils ab 19:00 geöffnet.

www.pantheon.de

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