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campus-web Bewertung: ungefähr 4,79234718337198/5 (Sterne) Pink, Punk, Pantheon – das war zu Beginn noch Programm, aber damals war Bonn auch noch die Haupt- und nicht die Nebenstadt. Wäre es dem PPP-Programm eines alternativen Karnevals so wie den anderen Programmen ergangen, dem Godesberger, dem Ahlener, dem Berliner (ach so - von links nach rechts: SPD, CDU, FDP) oder dem Kölner … schade wäre das gewesen! Volles Haus – nur Restkarten an der Abendkasse. Auch mit fast dreizig ist PPP programmatisch wie eh und je. Politisch unkorrekt, frech, kalauernd und lustig, banal und tiefgründig, ist Slapstick, Kabarett und Cabaret und Artistik. Musikalisch Belcanto, Schrillcanto, Kantate und Karaoke. Mit einer der erstklassigsten Bands im Sektor! Und PPP wäre nicht PPP, würde nicht manch eine der Nummern des Abends von einer, beinahe wienerischen Bosheit sein, die weit über die Pointensümpfe der Tagespolitik hinausweist. Ob die Frau Käsmann nun etwas mit dem Gasmann …, oder nicht und ob Griechenland, Organhandel … wirklich wichtig ist dem Bonner seine natürliche Grenze zu den Nachbarn im Osten. Den Beuelern. "Der Pawlow hat kein Gegenmittel!" Die Teilkörper-Adaption, die Geschichte, von dem, der mit dem Wulff prädestiniert – und Trauriges: Von der Partei, in der junge Westerwelle mal gewesen war. Die Lovestory des Jahres im Lager der Rotsocken: Sara oder Sahra oder Sarah oder so und Oskar L. - nicht Matzerath. Die Maya, Diogenes, Aphrodite, die Katzenberger, die Post, Frau Schür- Dieck- Dingens, der OB ohne Vokale, die Jodelfrettchen Marianne und Michael (besser als von Engelke und Pastewka), Gaya Schmitz-Doppelname (Maryam Yadzschi brillant!), Silvana, das WCCB, die Berliner, Alttrinker und Pina Bausch. Was für ein Programm! Was für ein Ensemble! Was für eine Band! "Nur eine Hälfte ist Teil der Lösung“" Für Hermann Schwaderlappen und Fritz Litzmann könnte dieser Satz gelten, für Rainer Pause und Norbert Alich trifft er sicher nicht zu. Kongenial wie Laurel und Hardy und so vielseitig wie die Marx-Brothers und wenn Alich bei Stimme ist – bissig wie der Kreissler, Georg - seelig, aber schöner. Im Gesang. Und sonst eh. Das wirkliche Problem des tradionellen Karnevalspunks im Bonner Pantheon ist daher eher ein strukturelles, unter dem auch andere sezzionale Veranstaltungen des Rheinlands leiden. Kaum hat der Vorverkauf begonnen, sind Restkarten nur noch an der Abendkasse zu erwerben. Ausverkauft! Richtig so. Aber allen Interessierten sei gesagt, es gibt sie wirklich. Die Restkarten. Wenige, aber der Weg zum Bundeskanzlerplatz lohnt sich selbst für Karneval-Nicht-So-Gern-Feiernde. Der Alterpräsident des FKK Rhenania Bonn, Fritz Litzmann spricht das Credo seines Vereins programmatisch gelassen aus: "Der Karneval dient nicht nur zur Belustigung, er ist auch etwas für´s Hirn (!) –damit es sich etwas ausruhen kann ……" Alaaf! Ganz anders beurteilt Tobias Hasenberg Pink Punk Pantheon 2011/12 in der campus-web Zweitsicht. Seine Besprechung findet ihr hier. ***Offizielle Homepage*** PINK PUNK PANTHEON Die kabarettistische Karnevalsrevue 29. Session des 1. FKKVB n.V. 1983 Mit Beate Bohr, Gabi Busch, Sia Korthaus, Maryam Yadtzschi, Norbert Alich, Gerd Beracz, Axel Cruse, Tunc Denizer, Christina Fuchs, Richard Herten, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf. Kartenpreis: 34/ 29,- (ermäßigt) plus Gebühren Info-Tel.: 0228/ 21 25 21 Öffnungszeiten für den Kartenvorverkauf Vorverkauf ab sofort im Theaterfoyer des Pantheon: Mo.-Fr. 17-19 Uhr. Termine:: 4.-6./8.-11./13.-15./18.-21. Abendveranstaltungen jew. 19:00 UND ZUSÄTZLICH AM 5.2. um 11:00 Uhr
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