Vernissage
   
 

Recycle Andrey Blokhin & Georgy Kuznetsow
Container No1 - M&J Guelman Gallery
   
 

Jaume Plensa - Galerie Scheffel
   
 

New Contemporaries - Galerie Laden fr Nichts
   
Unter der Fhrung des neuen Art-Cologne-Directors Daniel Hug gab es im Vergleich zu den Vorjahren zwei wesentliche nderungen: Erstens wurde die Zahl der Aussteller auf 184 verringert und zweitens fand die gesamte Ausstellung in Halle 11 statt. Kunstinteressierte PilgerInnen aus nah und fern konnten so ihrer Passion auf zwei Ebenen frnen: Auf der unteren Ebene prsentierten Galerien Klassische Moderne und Nachkriegskunst vor allem in Form von Malerei, Fotografie, Skulptur und Zeichnung. KunstsammlerInnen hatten hier die Mglichkeit, Werke zu erwerben, deren Wert sich bis in die Millionenhhe erstreckt. Das teuerste Kunstwerk der Art Cologne stellte dieses Jahr die Galerie Henze & Ketterer aus: Ernst Ludwig Kirchners Bild Nacktes Mdchen auf Diwan kostete 2,4 Millionen Euro.

Auf der oberen Ebene fand sich hingegen zeitgenssische sowie moderne Kunst.
Hier waren berwiegend Installationen und Neue Medien zu finden. So sah man etwa eine Kreuzung aus Mlltonne und sitzendem Mensch oder einen riesigen Kinski-Kopf von Paul Hammer; ein Knstler namens Sebastian Brandl stellte Plattenspieler mit schieferartig vielschichtigen Schallplatten aus; indes spielten Bildschirme anderenorts die unterschiedlichsten Momente in Zeitlupe ab - und, und, und...Mit anderen Worten: Freunde der Installationskunst und Neuen Medien kamen vollends auf ihre Kosten.

Auf der zweiten Ebene befand sich auch Art Campus, die jhrliche Sonderschau der Klner Kunsthochschule fr Medien. Dieses Jahr hatten sich die Studierenden mit anderen internationalen Kunsthochschulen zusammengeschlossen, so dass ein tglich wechselndes Programm besichtigt werden konnte.

Unter dem Thema New Position konnten zudem auf beiden Ebenen die Kunstwerke von 23 Nachwuchsknstlern besucht werden; ihnen bot New Position ein Einstieg in den internationalen Kunstmarkt.

Insgesamt war es ein schlankeres aber damit auch viel bersichtlicheres Ausstellerangebot. Ein Tag reichte dabei bequem aus, um in Ruhe durch die Ausstellung zu flanieren und alles einmal gesehen zu haben. Von den Attraktionen und der Vielfalt an Kunstwerken, die dabei besichtigt werden konnten, ganz zu schweigen. Und so versteht es sich eigentlich ganz von selbst: der Besuch der Art Cologne ist fr Kunstinteressierte obligatorisch.

Mehr Informationen gibt es auf www.artcologne.de

Artikel drucken