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 PIXAR 25 Years of Animation in der Bundeskunsthalle
Kunst: Mehr als 500 erstmalig in Deutschland zu sehende Exponate aus den Pixar Animation Studios sind nun als Kunstausstellung in der Bundeskunsthalle zu bewundern. Von Skizzen, Farbzeichnungen und Skulpturen, bis hin zu Projektionen und Touchscreens wird die Entstehung der computeranimierten Spielfilme erklärt. "Die Kunst fordert die Technik heraus, und die Technik inspiriert die Kunst." (J. Lasseter)
Im Jahre 1986 erschien erstmalig ein 2 minütiger Animationsfilm über eine kleine Lampe namens Luxo Jr. Ein einfacher
Gebrauchsgegenstand wurde zum Leben erweckt und feiert nun als Pixars Maskottchen seinen Auftritt am Anfang eines jeden Films. Als kleiner verspielter Tollpatsch entzückt es Jung und Alt und revolutionierte die Möglichkeiten der Animation. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ani mehr...
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 Kunst als Freiheit der Gefühle
Kunst: Portrait einer Bonner Nachwuchskünstlerin "Kunst ist die Freiheit, etwas ohne Worte darzustellen", so die Künstlerin Isabell Helger im Gespräch mit campus web. "In der Kunst gibt es keine Begrenzung im Ausdruck der Gefühle. Sie vermag es, jegliche Art der Emotion darzustellen." Im Verlaufe des Gesprächs zeigt sie, dass diese Ansicht nicht einfach leeres Geschwätz ist. Die Kanalisation von Gefühlen ist zentral in ihrer Kunst, auch wenn die Freiheit in der Gestaltung ihre Grenzen hat.
Normalität statt Künstlerallüren
Isabell mehr...
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 Keine Kunst ohne Unordnung
Kunst: Die Bundeskunsthalle zeigt "Narren. Künstler. Heilige" Es gibt keine Ordnung ohne das Außergewöhnliche. Da das Chaos die Welt zusammenhält, widmet sich die Bonner Bundeskunsthalle den „Meistern der Unordnung“. Den Besucher erwarten Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt und aus verschiedenen Epochen. Ausgeschlossen ist nur das Gewöhnliche.
Lob der Torheit
Gleich zu Beginn werden turbulente Szenen des nordindischen Holi-Festes an eine Wand projiziert. Man sieht freudige Menschen, die sich mehr...
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 Romy räumt mit ihrem Sissi-Image auf
Kunst: Romy Schneider-Ausstellung lockt noch bis zum 24. Juni in die Bundeskunsthalle Seit dem 5. April zeigt die Romy Schneider-Ausstellung in der Bundeskunsthalle den Facettenreichtum einer großartigen Schauspielerin. Anlass war der 30. Todestag der 1938 geborenen Schauspielerin am 29. Mai. Die Ausstellung dokumentiert Romys Weg von Sissi bis hin zu einem Weltstar. Das Leben und die Karriere Romy Schneiders werden in drei großen Etappen und entsprechenden Räumen dokumentiert. Beim Eintritt ins Foyer bekommt man einen ersten Eindruck der Schauspielerin durch ihre, an einer Wa mehr...
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 Anime! High Art – Pop Culture
Kunst: Der japanische Zeichentrickfilm zwischen heiler Welt und Super-Gau Heidis riesige Kulleraugen rennen freudig strahlend dem Besucher entgegen, kaum dass er die neue Ausstellung der Bundeskunsthalle betreten hat. Unter dem Titel "Anime! High Art – Pop Culture" beweist die Schau, dass der japanische Zeichentrickfilm weit mehr ist als ein vergnüglicher Zeitvertreib für Kinder – nämlich facettenreiche Kunst, die manchmal ganz und gar nicht vergnüglich und auch nicht immer Kindgerecht ist.
Anime-Helden als Konsumobjekte
Mit mehr...
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 Eine Wand mit großer Wirkung
Kunst: "Die Künstler des Rheinischen Expressionismus" im Kunstmuseum Bonn – Teil 3: Heinrich Campendonk Das Kunstmuseum Bonn setzt seine Reihe zum Rheinischen Expressionismus fort. Nach Hans Thuar und Paul Adolf Seehaus ist es in Teil 3 nun Heinrich Campendonk, dem eine Wand im "hinteren Macke-Raum" gewidmet ist.
Obwohl er aus Krefeld stammt, wo er ab 1905 bei Johann Thorn Prikker lernte, zählt das Kunstmusem Campendonk zu den rheinischen Expressionisten. Das i mehr...
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 An der Wurzel eines bedeutenden Weges
Kunst: Max Liebermann in der Bundeskunsthalle Freiheit ist verführerisch. Wer sie genießt und seinen Nutzen aus ihr zieht, fragt sich selten, warum sie existiert und wie sie entstand. Und gerne rümpft er auch die Nase über das, was vor der Freiheit war, und das er „Zwang“ nennt.
Aber das gilt nicht. Denn jede Zeit hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Vorzeichen. Beides kann schnell vergessen sein. Dinge und Personen, die aber aus ihr heraustreten konnten, sind oft von langfristiger Bedeutung. Wie beisp mehr...
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 Durchs Hirn gesehen
Kunst: Das Kunstmuseum Bonn zeigt "Through the Looking Brain", eine Schweizer Sammlung konzeptueller Fotografie Das Foto dokumentiert. Schonungslos, realistisch und ungekünstelt. Das ist seine größte Stärke, zugleich aber auch sein größter Mangel. Scheinbar, denn Kunstfotografie kann mehr, als bloß Abbilder der Realität zu liefern, sie dadurch als vergängliche Motive zu "bannen". Sie verfährt nach ästhetischen Prinzipien und drängt zur klaren, souveränen Aussage. Damit stellt sie sich neben die Malerei.
Anders die konzeptuelle Fotografie: Hier sind es ebenfalls vergänglic mehr...
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 Jeder kaut mit den Zähnen, die er hat
Kunst: Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus 2011 "Jeder kaut mit den Zähnen, die er hat!" Was der Kunststudentin Ana Navas als "Einfügung II" in ihrer gleichnamigen Fotografie-Installation dient, könnte gleichsam als Motto des Bundeswettbewerbs "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" stehen. Am Donnerstag, den 19. Mai, wurden die Preisträger in der Bundeskunsthalle bekanntgegeben. Zeitgleich wurde auch die zugehörige Ausstellung eröffnet, die einen einmaligen Einblick in die zeitgenössische junge Kunst mehr...
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 Im Bann der Aura
Kunst: VIDEONALE 13 – Festival für zeitgenössische Videokunst im Kunstmuseum Bonn Ein schneebedeckter Garten, weißstrahlend und friedlich aus der Vogelperspektive. Da betritt eine schwarze Gestalt die Szenerie und beginnt, mit den Händen ein schwarzes Loch "freizufegen". Sie macht dabei keinen Ton, außer dem Scharrgeräusch. "The black hole" von Johanna Reich. Mystisch und still, so gibt sich die Ausstellung der Videonale 13 im Kunstmuseum Bonn beim Blick auf den ersten Monitor. Doch stille Wasser…
…können trügen!
Lautstark tost auf mehr...
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 Duo impressionante
Kunst: Internationale Künstlerpaare stellen im Künstlerforum Bonn aus Künstler an sich gelten ja gemeinhin als exzentrische Eigenbrödler, die in ihrer eigenen Welt aus Kreativität und Wahnsinn leben. Und doch finden sich immer wieder Paare, die gemeinsam arbeiten, schaffen, leben. Als "Duo" in allen Lebenslagen. Einige von ihnen, sowohl rheinische wie internationale Künstler, haben sich nun in einer Ausstellung des Künstlerforums Bonn zusammengefunden, um unter eben diesem Aspekt "Duo" einen Einblick in ihr Werk zu geben.
Künst mehr...
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 Auf Entdeckungsreise
Kunst: Museum für Ostasiatische Kunst Köln ruft auf zur "Entdeckung Korea" Korea – ein Gebiet in Ostasien, bestehend aus zwei Teilstaaten, von denen der eine insbesondere durch eine aggressive Atompolitik auf sich aufmerksam macht. Im Norden flankiert von China und Russland, im Süden nur durch das Japanische Meer von Japan getrennt, zählt es heute zu den 20 führenden Wirtschaftsnationen der Welt: für Deutschland gar einer der wichtigsten Handelspartner. Soweit zu den Eckdaten, die jedermann zu Korea bekannt sein dürften.
Das Korea auf mehr...
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 Wahr und klar
Kunst: Das Kunstmuseum Bonn zeigt "Gefühl ist Privatsache. Otto Dix, George Grosz und die Neue Sachlichkeit" Kriegskrüppel, Granattrichter und halbzerfressene Leichengesichter. Bissige Karikaturen chaotischer Tumulte. Ein Fettwanst, der sich ans Gemächt faßt. Szenen vulgärer Alltagserotik, halbverdeckte Obszönitäten. Dann ernste Portraits. Groteske Modelle vor perspektivisch verzerrtem Hintergrund. Akkurate Stilleben. Photographisch kühle Bilder in föhn-klaren Farben, surreale Dramen wie fiebrige Alpträume. Dazwischen ein zarter Mädchenakt.
Durchgehend klar, scharf und mehr...
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 Mehr Licht
Kunst: "Heinz Mack. Licht – Raum – Farbe" seit dem 18. März in der Bundeskunsthalle "Licht – Raum – Farbe" – das klingt abstrakt. Ist es auch. Die Kuben, Prismen, Stelen, Reliefs und Rotoren bieten in den seltensten Fällen genaue Deutungsansätze. Auch die Malerei zeigt ausschließlich geometrische Formen. Heinz Macks Kunst zielt auf die bloße Wahrnehmung. Die kann man aber auch nicht vermeiden: Licht, Bewegung und Farbe ziehen den Betrachter unweigerlich in ihren Bann. Auch den Betrachter, der mit abstrakter Kunst bisher nichts anfangen konnte. Wer mehr...
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 Da hing ja die halbe Moderne!
Kunst: Die Bundeskunsthalle präsentierte "Die unbekannte Sammlung aus Bielefeld" 119.000 Besucher lockte die Bundeskunsthalle mit der James-Cook-Ausstellung nach Bonn. Doch die Napoleonausstellung wird das noch toppen: Seit dem 17. Dezember zieht die aufwendig aufbereitete Schau wahre Menschenmassen an. Die 100.000er-Marke soll schon überschritten sein.
Da überrennt der korsische Meisterstratege das Rheinland glatt zum zweiten Mal. Und v mehr...
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 ELLAH, ELLAH!
Gewinnspiel: Auflösung der Gewinnspielfrage campus-web und die Bundeskunsthalle haben vier Gutscheine für die ELLAH-Jahreskarte verlost.
Um in den Kreis der möglichen Gewinner zu gelangen, mußten die Teilnehmer folgende Frage richtig beantworten:
Wer präsentierte 2010 in der Bundeskunsthalle seine erste monographische Ausstellung in Deutschland?
a) Napoleon
b) Liam Gillick
c) Robert Fleck
Die richtige Antwort lautete natürlich: b mehr...
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 Traum und Trauma ohne Geschichte
Kunst: Die Napoleonausstellung der Bundeskunsthalle aus Sicht eines Historikers Beeindruckend, überwältigend, faszinierend. Die Napoleonausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (kurz: Bundeskunsthalle) strotzt nur so von Relikten, Accessoires und Bildern. Mit ihrer Hilfe will sie dem Besucher den "Mythos Napoleon" plastisch näherbringen. Napoleon: der Herrscher, Beherrscher, Unterdrücker Europas. Die Besucher können in über 400 Exponaten versinken, mehr...
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 Amerika, so wie der Mensch es schuf
Kunst: „New Topographics“ in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Mediapark Köln Es gibt nicht viele Ausstellungen in der Geschichte der Fotografie, die so prägend waren, dass ein fotografischer Stil nach ihnen benannt wurde. Die erstmals 1975 im George Eastman House in Rochester, New York, präsentierte Exposition kann dies jedoch von sich behaupten. Unter dem Titel „New Topographics: Photographs of a Man-Altered Landscape“ wurden Fotografien der nordamerikanischen Landschaft gezeigt, allerdings aus einem ganz neuen Blickwinkel. Nun gibt es ein mehr...
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 256 Graustufen
Kunst: "Napoleon und Europa. Traum und Trauma" seit dem 17. Dezember in der Bundeskunsthalle Bonn "Am Anfang war Napoleon" – so begann der Historiker Thomas Nipperdey seine "Deutsche Geschichte" des 19. Jahrhunderts. Napoleons Bedeutung für die Entwicklung Deutschlands in dieser Zeit ist kaum zu überschätzen. Doch nicht nur Deutschland, ganz Europa kann sich auf den gewichtigen Einfluss des berühmten Feldherrn berufen. Diese Perspektive soll in der neuen Ausstellung der Bonner Bundeskunsthalle vermittelt werden. Dank der Nähe zur aktuellen Forschung gelang eine mehr...
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 In die Zukunft erinnern
Kunst: Remembering Forward im Museum Ludwig Wer beim Stichwort "Aborigines" nur an Ayers Rock, Didgeridoos und Känguruhs denkt, wird im Museum Ludwig eines Besseren belehrt: "Remembering Forward" heißt die Ausstellung, in der Arbeiten von neun Aboriginekünstlern präsentiert werden.
"Die dynamische Wucht dieser Bilder ist ungeheuer." So beschreibt Kaspar König, Direktor des Museum Ludwig, die ausgestellten Arbeiten, von denen er sichtlich begeistert ist. "Extrem wichtig" sei die aktuelle Ausstellung "Reme mehr...
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 Mensch und Wald und Ich und...
Kunst: Im Kunstmuseum Bonn startet "Alexander Braun – WienerWalden", Bonner Kunstpreis 2009 1847 zog es den amerikanischen Philosophen Henry David Thoreau in die Stille. Er errichtete sich eine Holzhütte am Walden Pond, einem See unweit Boston. Zweieinhalb Jahre nutzte er dieses Refugium, um ungestört über das Subjekt und dessen Beziehung zur Gesellschaft nachzudenken. Schließlich entstand ein Buch: "Walden of Life in the Woods" erschien 1854.
2009, über 150 Jahre später, reiste der Bonner Künstler Alexander Braun ebenfalls an den Walden Pond nach Massachusetts. Der Gewinn des Bonne mehr...
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 Der Blick in die Neue Welt
Kunst: Im Kunstmuseum Bonn startet "Mitch Epstein – State of the Union"
Sie wird es vielleicht immer bleiben: die Neue Welt. Mit all ihren Widersprüchen, ihren Faszinationen und ihren Problemen. Und ihren Menschen, die in einer komplexen Gesellschaft deren Weg mitbestimmen und Akzente setzen. Mitch Epsteins Photographien erzählen darüber.
Die USA sind groß, weit, wahlweise anziehend oder abstoßend. In jedem Falle sind sie mächtig, wirtschaftlich, politisch und ökologisch einflußreich. Die vermeintliche Hegemonialmacht des Westens ist eine Welt für sich, so offen mehr...
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 Wo die Kunst heute steht
Kunst: Start der 8. Ausgabe der ART.FAIR 21 im Staatenhaus am Rheinpark in Köln Gallerist Michael Schultz ist sich sicher: "Diese Messe ist einfach geil." Andere Kunstmessen seien dagegen langweilig und oftmals "zu Tode kuratiert". Bei der ART.FAIR 21 sei das anders. Die ART.FAIR 21 sei so richtig sexy. Damit trifft der Berliner Gallerist, der auch Häuser in Seoul und Peking unterhält, genau ins Schwarze: Die ART.FAIR 21 präsentiert frische Ideen, zeigt attraktive neue Wege und Möglichkeiten, verbindet Genres und scheut sich nicht, sämtliche Facetten heutiger Alltagskultur mehr...
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 "Diese Locke stammt von mir"
Kunst: "August Macke – ganz privat" im Bonner August Macke Haus Gerade mal 27 Jahre alt wurde August Macke. Trotzdem hatte der Bonner Künstler wichtigen Einfluss auf den Expressionismus. Kein Wunder also, dass das August Macke Haus seit schon fast 20 Jahren das Andenken Mackes pflegt. Frisch renoviert lockt das Haus nun wieder mit einer neuen Ausstellung. Hierfür muss man weder Kunst- noch Macke-Kenner sein. Schon in den ersten Stationen, Stade und Freiburg, wurden Besucherrekorde gebrochen, obwohl es keine der berühmten Highlights des späten Macke zu sehen mehr...
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 Klein, aber fein
Kunst: Der Künstler Paul Adolf Seehaus dürfte den wenigsten ein Begriff sein. Einen lohnenswerten Einblick in sein schmales Oeuvre zeigt jetzt das Bonner Kunstmuseum im zweiten Teil der Ausstellungsreihe "Rheinische Expressionisten" Es ist nicht viel, was den Besucher der Schau erwartet: Ein knappes Dutzend Gemälde an einer Wand, dazu eine Handvoll kleinformatiger Aquarelle und Radierungen. Trotzdem lohnt sich der Weg ins Bonner Kunstmuseum. Und zwar nicht nur, weil Paul Adolf Seehaus zwischen 1911 und 1914 erster und einziger Privatschüler August Mackes war. Diese Tatsache sieht man seinen Arbeiten – zumindest auf den ersten Blick – nämlich gar nicht an.
mehr...
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 Der unbekannte Kunst-Kontinent
Kunst: "Vibración. Moderne Kunst aus Lateinamerika. The Ella Fontanals-Cisneros Collection" in der Bundeskunsthalle Bonn Was wissen Sie über Lateinamerika? Die meisten europäischen Köpfe werden von den Eindrücken indigener Hochkulturen und grünem Urwald dominiert. Die europäische Vorstellung beschränkt sich schnell auf die surrealistischen Werke Frida Kahlos, vielleicht noch auf folkloristisches Kunsthandwerk. Die "Moderne Kunst aus Lateinamerika", die seit dem 17. September in der Bundeskunsthalle gezeigt wird, überrascht die meisten Besucher. Sie betont Abstraktion und Urbanität. Die in Miami beheimatete Sammlun mehr...
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 Vergiß doch Striptease!
Interview: Die PEPPERELLAS aus Köln machen "Anarcho-Burlesque". Campus-web hat sie sich ein wenig näher betrachtet Burlesque ist nicht Striptease. Burlesque ist Kunst. Hier geht es nicht darum, am Ende nackt auf der Bühne zu stehen, sondern darum, neckisch und selbstironisch zu unterhalten. Natürlich hat das Ganze auch Sex-Appeal, das ist klar. Doch das Augenzwinkern ist einfach riesengroß.
Seit etwa den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es Burlesque. Es ist eine Tanzform, die dem Varieté sehr nahesteht. Leider ist sie im letzten Drittel des Jahrhunderts weitestgehend ve mehr...
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 "Ein ganz anderes Afghanistan"
Interview: "Afghanistan: Gerettete Schätze" in der Bundeskunsthalle Bonn – Sylvie Kyeck (Assistentin der Ausstellungsleitung) im Gespräch Der Countdown läuft: nur noch bis zum 3. Oktober sind die "Geretteten Schätze" aus Afghanistan in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Die 24jährige Sylvie Kyeck assistierte der Ausstellungsleiterin Susanne Annen und war bei der Vorbereitung der Ausstellung im Frühjahr hautnah dabei. Sie erzählt von den Hintergründen und erklärt, warum sich eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit Afghanistan lohnt.
campus-web: Von den "Schätzen" Afghanistans hören wir in Deutschland sonst s mehr...
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 Wo wohnen Weihnachtsengel im Sommer?
Serie: Thomas Schütte in der Bundeskunsthalle Am 15. Juli hat die Kunst- und Ausstellungshalle nicht eine, sondern gleich drei neue Ausstellungen eröffnet. Bei durchgängig angenehmen 21 Grad Raumtemperatur gibt es eine große Einzelausstellung des Künstlers Thomas Schütte, eine neue Medienkunstausstellung Kölner Studierender und die Architekturentwürfe für das neue Foyer zu sehen.
Big Buildings
Für alle Neulinge auf dem Gebiet der Modernen Kunst stellt Intendant Dr. Robert Fleck fest: "Thomas Schütte ist einer der wichtigsten Bi mehr...
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 "Berlin ist super, aber das Ruhrgebiet ist Heimat!"
Kunst: Fotoprojekt 20/20 in Essen. Ein Blick nach vorn. Da hängen sie. Die Bilder der Zukunft. In den Räumen der Galerie Kalthoff in Essen. Im hellgrauen Fußboden spiegelt sich das grelle Neonlicht der Deckleuchten. Die Wände sind weiß, im Hintergrund lassen sich leise Jazzklänge vernehmen. Auf einem Tisch in der Mitte der sterilen Räumlichkeiten liegt ein Besucherbuch aus. Dort steht auf der aufgeschlagenen Seite: "Sehr gute Ausstellung, erfreulich. Dankeschön."
Hier in diesen kleinen menschenlosen Hallen Essens hängen die Bilder von morgen. Die mehr...
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 Fotografie ist ein komplexes Medium
Kunst: Die Kunstfotografin Christine Steiner im Interview Christine Steiner zählt schon jetzt zu den ganz Großen der Fotografie. Das bestätigen nicht nur die vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen, sondern auch ihre Leidenschaft für ihr Fach. Anne Schumacher hat die gebürtige Bonnerin im Ruhrgebiet getroffen.
campus-web: Du wurdest 1978 in Bonn geboren. Was hat dich ins Ruhrgebiet verschlagen?
Christine Steiner: Der ersehnte Studienplatz hat mich 2003 nach Dortmund geführt.
cw: Du studierst Kommunikationsdesi mehr...
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 Bibliotheksbegrünung mal anders
Kunst: "Die Gärten Kyotos" in der Hochschule Rhein-Sieg Man muss ein wenig suchen um der Ausstellung "Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten" in der Bibliothek der Hochschule Rhein-Sieg gewahr zu werden. Doch sie sind tatsächlich da: Schlichtgerahmte Fotografien zwischen lernenden Studenten an Gruppenarbeitstischen und etlichen Bücherregalen.
Die Bilder von Mizuno Katsuhiko geben ohne großes Tamtam die wunderbare Ästhetik der mühevoll angelegten Gärten Kyotos wieder. Ob mit Schnee bedeckt, in sanft einfallendem Frühlingssonnenlicht oder bei mehr...
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 "Kanzlerfotograf" und noch viel mehr
Kunst: Fotografien von Konrad Rufus Müller im Landesmuseum Bonn Ob ihn Macht fasziniert? "Nein", beteuert Konrad Rufus Müller in einem Fernsehinterview. Dabei hat er die mächtigsten Politiker Deutschlands vor der Linse gehabt: Von Konrad Adenauer bis hin zu Angela Merkel hat er als einziger Fotograf alle deutschen Bundeskanzler portraitiert – diese Aufnahmen sind es, die ihn berühmt gemacht haben. Müllers fotografisches Oeuvre hat aber weit mehr zu bieten, wie eine Ausstellung im Landesmuseum Bonn zeigt.
Eine Bäuerin, ein Urologe und der Dalai Lama mehr...
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 Gegenstände mit Geschichte – Designware am Kiosk
Kunst: Ruhr.2010: 100 Tage Arts & Crafts im Ruhrgebiet Was dem Rheinländer sein Büdchen ist, das ist dem Ruhrgebietler die Bude. 30 Kioske der Region bieten vom 2. Mai bis zum 1. August 2010 jedem die Gelegenheit, handgemachte Gebrauchsgegenstände von europäischen Designern "an der Bude" zu kaufen. Im Rahmen des Bochumer Designpreises sind 30 Designer ausgewählt worden, die mit ihrem Produkt überzeugen konnten.
Bedingung war, dass das Produkt aus dem schmückenden, modischen oder wohnlichen Bereich stammt, in eine 11x11x11 Zentimeter große Schach mehr...
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 Fundgeschichten
Kunst: Eine Zeitreise durch 400 Millionen Jahre rheinländische Geschichte Alle fünf Jahre präsentieren Paläontologen und Altertumswissenschaftler der Archäologischen Landesämter in Münster, Bonn und Köln unter der Federführung des Ministeriums für Bauen und Verkehr die jüngsten Fundstücke der Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen.
Unter dem Titel "Fundgeschichten" zeigt die Landesausstellung im Römisch-Germanischen Museum Exponate aus Vor- und Frühgeschichte, Neuzeit und Moderne. Rettungsgrabungen und Notbergungen in Dörfern, Städten, Kirchen oder Klöstern er mehr...
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 Bergwerke und Hütten – eine fotografische Bestandsaufnahme
Kunst: Ruhr.2010: Bernd und Hilla Becher in Bottrop Die Ausstellung "Bernd und Hilla Becher: Bergwerke und Hütten – Industrielandschaften" im Josef Albers Museum ist Teil eines Projektes der Ruhr-Kunst-Museen, genannt "Mapping the Region" im Rahmen der Kulturhauptsstadt 2010. Es beschäftigt sich mit einer künstlerischen Herangehensweise an die Erfassung der Ruhr-Region.
Im Vordergrund der Ausstellung stehen demnach die Fotografien der für das Ruhrgebiet einflussreichsten Bergwerksmonumente. Sie dokumentiert ein über viele Jahre gewachsenes Int mehr...
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 Zu Besuch bei der Muttergottes
Kunst: Das LVR-Landesmuseum Bonn zeigt "Schöne Madonnen am Rhein" Die schönsten Frauen kommen ja bekanntlich aus dem Rheinland. Davon ist zumindest der Rheinländer fest überzeugt. Da wundert es nicht, dass das Rheinische Landesmuseum einer sehr besonderen Dame gleich eine ganze Ausstellung widmet. Verteilt über die erste und zweite Etage des Museums zeigt Kurator Professor Robert Suckale die Muttergottes, wie sie in der Kunst des Rheinlandes um 1400 dargestellt wird. 1400, das ist der Zeitpunkt, an dem das Marienbild in Europa das Zentrale Thema in der Kunst b mehr...
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 Experimente in der Bundeskunsthalle
Kunst: Neuer ECHORAUM zeigt Medienkunst von Nachwuchskünstlern Ein Experimentallabor – nicht unbedingt die erste Assoziation, die sich in Verbindung mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ergibt. Und doch hat sie sich nun in eines verwandelt: Parallel zur Liam-Gillick-Ausstellung wurde am 31. März 2010 auch der ECHORAUM eröffnet, der junge, aktuelle Medienkunst präsentiert.
Bei dem innovativen Projekt handelt es sich um eine Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle mit v mehr...
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 Überlegenheit in ihrer reinsten Form
Kunst: Museum Ludwig zeigt Werke von Kasimir Malewitsch Unter dem Motto "Wege zur Abstraktion und zurück" zeigt das Museum Ludwig seit Februar eine Ausstellung zu Kasimir Malewitsch und seinem künstlerischen Umfeld. Nachdem im letzten Jahr bereits eine Ausstellung zum Thema Kubofuturismus und dem Aufbruch zur Moderne in Russland gezeigt wurde, ist dies nun der zweite Teil der Projektreihe "Russische Avantgarde".
Der Meister des Suprematismus
Zu sehen sind insgesamt sechzig Arbeiten, zumeist Zeichnungen auf Papier. Das Museum Ludwig bes mehr...
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 In Räumen denken. Bühne. Tanz. Traum.
Kunst: Das Deutsche Tanzarchiv Köln zeigt eine Ausstellung über die Facetten des Tanzes Tanz und Raum – ein weites Feld, was sich die Kuratoren des Tanzarchivs da als Thema ihrer Ausstellung überlegt haben. "Kunsträume, Gedankenräume und Tanzräume" will die Schau unter die Lupe nehmen. Das klingt zwar gut, aber auch ganz schön abstrakt.
Konkreter wird es im Ausstellungsraum
Umso mehr freut es, dass im Ausstellungsraum von dieser Abstraktion wenig zu spüren ist: Von der Decke hängen große Pendel, auf einem Sockel steht ein Laptop, der dazu einlädt, ihn zu benutzen. Ver mehr...
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 Es hat sich "Aus" gezeichnet…
Kunst: Das Käthe Kollwitz Museum zeigt Zeichnungen der Berliner Akademie der Künste Eine Urform der Bildenden Kunst, ein Fundament der menschlichen Kulturgeschichte und das erste, was schon Kinder beherrschen: das Zeichnen. Und dennoch mussten die Protagonisten stets hart um Anerkennung kämpfen. Eine davon ist Käthe Kollwitz, die durch ihr Werk der Ausdrucksform entscheidende Impulse gegeben hat. Passend zum 25jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum Köln nun eine Ausstellung der Akademie der Künste, Berlin, die unter dem Titel "aus/gezeichnet/zeichnen" einen Überblick mehr...
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 Heiliger, Erzeuger und Aufzug…
Kunst: Das Künstlerforum Bonn zeigt eine Ausstellung zum "Pater Noster" Gerade war man noch "vernetzt", jetzt ist man schon heilig: Seit Sonntag, 7. März 2010, zeigt das Künstlerforum Bonn eine Ausstellung der Bonner Künstlerinnengruppe "zart & zackig", die sich mit dem Begriff des "Pater Noster" auseinandersetzt. Zur Kooperation und Reflexion haben sich die Damen sieben männliche Künstler vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Frankfurt/M e.V. ins Boot geholt.
"Pater Noster" (lat.), das heißt auf Deutsch "Vater Unser", was den Anfangsworten des b mehr...
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 Hiob & Ich
Kunst: Wallraf-Richartz-Museum zeigt außergewöhnliche Nachwuchskünstler Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Leid und Unglück fertigzuwerden: meistens ist das entweder Aufbegehren oder Resignation. Zu ersterem fehlt zumeist die nötige Kraft, letzteres ist der Tod. Und dann gibt es noch eine dritte Möglichkeit: die Begegnung mit der Kultur. Genau diesen Weg wählten elf Schüler der Johann-Christoph-Winters-Schule der Uniklinik Köln, um ihr eigenes Schicksal zu verarbeiten. Dabei ließen sie sich vom "Hiob-Altar", einem mittelalterlichen Gemälde, inspirieren. Die Erg mehr...
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 Von der hohen Kunst, hohe Kunst zu präsentieren
Kunst: Rückblick auf die Frankfurter Botticelli-Ausstellung Seit letztem Wochenende ist es vorbei: Sandro Botticelli, der große Meister der italienischen Renaissance, bekam eine monographische Ausstellung im Städel Museum in Frankfurt. Noch nie wurden so viele seiner Werke an einem Ort gezeigt, selten strömten so viele Besucher in eine Ausstellung, die letztlich nur einem Künstler gewidmet war.
In etwa 80 Werke umfaßte die Schau. Darunter rund die Hälfte von Botticelli selbst. Die andere Hälfte stammte aus seiner Werkstatt und von anderen großen Maler mehr...
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 Zum letztenmal ausgebucht – das Hotel Beethoven
Kunst: Ausstellung "Fully Booked" im Hotel Beethoven Seit dem 14.11.2009 ist das Hotel Beethoven nicht mehr Hotel, sondern Kunstmuseum. Über 50 internationale Künstler tauchten das dem Abriss geweihte Kulthotel in Bonn bis zum 28.02.2010 mit der Ausstellung "Fully Booked" in eine Atmosphäre von Illusion, Tradition und Moderne – Abriss und Zukunft zugleich.
Die zentralen Themen der Hotelausstellung, die alle 59 Zimmer sowie die komplette Wohnung im vierten Stock des ehemaligen Hotels umfasst, sind Raum und Zeit. Die Künstler experimentieren mit mehr...
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 Pulsgeber Europas
Serie: "Byzanz: Pracht und Alltag" in der Bundeskunsthalle Heute startet in der Bundeskunsthalle die weltweit einmalige Ausstellung "Byzanz: Pracht und Alltag". Über 600 Exponate geben aus verschiedenen Blickwinkeln Einblicke in die Geschichte, Archäologie und die Kunst des Byzantinischen Reiches.
Schirmherren sind Bundespräsident Horst Köhler und der türkische Staatspräsident Abdullah Gül.
Der Atem der Antike
Jahrhundertelang stand der Name Byzanz für Dekadenz und verschwenderischen Reichtum. In der Altertumsforschung war es bis weit in mehr...
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 Die Wetterlage ist sehr bunt heute
Kunst: Das Museum Ludwig zeigt Mary Heilmann "Wo hängt das?" sei die Reaktion vieler Zeitungsleser gewesen, sagt Kuratorin Dr. Julia Friedrich. Gemeint ist das Aquarell "Biomorph" der US-amerikanischen Künstlerin Mary Heilmann, das vom Kölner Stadtanzeiger in einem Artikel abgedruckt wurde. Anlass ist die aktuelle Ausstellung Heilmannscher Zeichnungen und Drucke im Museum Ludwig unter dem Titel "Weather Report".
Das Feedback zur Ausstellung sei groß, sagt Friedrich. Neben dem Fachpublikum, das Heilmanns künstlerische Karriere seit lange mehr...
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 Gold für die Götter
Serie: "Bhutan – Heilige Kunst aus dem Himalaya" im Museum für Ostasiatische Kunst Köln Zwischen Tibet und Indien, in gut 2000 Metern Höhe mitten im Himalaya liegt es, und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu den höchsten Bergen der Welt: das kleine Königreich Bhutan, bis heute eines der wenigen Länder, das nie kolonisiert wurde. Das einzige buddhistische Königreich in der Tradition des sogenannten Vajrayana-Buddhismus (eine esoterische Strömung des Mahayana-Buddhismus) ist berühmt für die Wahrung seiner traditionellen Kultur, die im alltäglichen Leben des Volkes eine zentrale R mehr...
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 Hang zum Abhang
Kunst: Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt E.T.Comptons „Skizzen einer Eifelwanderung“ Immer unterwegs und immer hoch hinaus – der Art könnte die Lebenseinstellung von Edward Theodore Compton gelautet haben, jenem englischen Alpenmaler, der sich sowohl als Meister des Aquarells wie auch als begeisterter Bergsteiger einen Namen machte. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln besitzt mit dem Skizzenbuch „Mosel & Eifel. May & June 1868“ eines der wenigen komplett erhaltenen Werkreihen. 1984 wurde es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und erntete schon damals spontane Sympathien. Am mehr...
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 Machtvoller Strich
Kunst: „Linie Line Linea – Zeichnung der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn Gestern, am 12. Februar, startete die Ausstellung „Linie Line Linea – Zeichnung der Gegenwart“ im Kunstmuseum Bonn. Sie präsentiert die Arbeiten zwanzig deutscher Künstler, die die Zeichnung in den Mittelpunkt ihres Schaffens gelegt haben. Das Kunstmuseum führt mit der Ausstellung die Reihe „Zeichnung“ fort, die schon 1997 begonnen wurde.
Die Zeichnung galt lange als der Malerei untergeordnet, mitunter als geradezu nebensächlich. Dabei ist sie ein Medium, das in der Welt allgegenwärtig ist un mehr...
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 Ein Weg zum Kunst- oder Grafikstudium
Kunst: Studienvorbereitungskurse im Alanus Werkhaus Für die meisten künstlerischen Studiengänge, egal ob Grafik, Design oder Freie Kunst, benötigen Studienbewerber eine Mappe. Was gehört in die Mappe? Und welche Auswahl hat Chancen, bei der Vielzahl von Bewerbungen einen der begehrten Studienplätze zu sichern?
Das Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus in Alfter bei Bonn bietet in diesem Jahr wieder Studienvorbereitungs- und Mappenkurse für Interessenten aller künstlerischen Berufs- und Studienrichtungen an. Die Kurse, die im April und Oktober mehr...
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 Gefangen im Netz
Kunst: Bonner Künstlergruppe „Seven“ ist „Vernetzt“ im Künstlerforum Vernetzt – da denkt man an das Internet, Datenbahnen, die sogenannten „Sozialen Netzwerke“. Doch ist das schon alles? Diese Frage stellte sich auch die Bonner Künstlergruppe „Seven“ und fand heraus, dass es noch einige Assoziationen mehr gibt. Durch das Thema inspiriert, schuf jeder der sieben Künstler seine ganz eigene künstlerische Vorstellung. Die Ergebnisse wurden zu einer Ausstellung im Künstlerforum zusammengetragen, die am Sonntag, 7. Februar 2010, eröffnet wurde.
Isoliert vom Cyper mehr...
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 Von Bonn über Korea nach Palästina
Kunst: Frauenmuseum Bonn erinnert an „Weite Reisen“ Sie reisen quer durch Deutschland, um die ganze Welt und seit Ende des letzten Jahres kann man eindrucksvoll erleben, dass für sie sogar eine Reise zu den Sternen nicht zu weit ist – die Künstlerinnen des Bonner Frauenmuseums scheinen einfach keinen Stillstand zu mögen. Umtriebig suchen sie überall nach neuen Inspirationen und Kontakten und scheuen dabei nicht einmal Krisenregionen. Die neue Hausausstellung, die am Sonntag, den 7. Februar 2010, eröffnet wurde, versammelt nun erstmals in drei Tei mehr...
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 Strahlende Bühne, düsteres Atelier
Kunst: Das August Macke Haus zeigt Werke von Egon Wilden Egon Wilden war ein innovativer und gefragter Bühnenbildner der 1920er Jahre. Und ein Freikünstler, ein Expressionist, der trotz seiner kurzen Lebenszeit ein imposantes Werk schuf. Doch angemessene Beachtung wurde ihm erst in den letzten Jahren zuteil, nachdem das Kunstmuseum Ahlen in den Besitz des Nachlasses kam und eine gründliche Aufarbeitung begann.
Einen Einblick in die Ergebnisse kann man seit Freitag, den 29. Januar, auch im Bonner August Macke Haus bekommen, das dem Künstler unter d mehr...
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 "Neugierig?" – Blicke ins Kabinett des Sammlers
Serie: Die Bundeskunsthalle zeigt moderne Kunst des 21. Jahrhunderts aus privaten Sammlungen Die Postmoderne ist vorüber. Unweigerlich ist das erkennbar an der Unbefangenheit, mit der zeitgenössische Künstler ihre Arbeiten in ganz neue Kontexte stellen, die vor fünfundzwanzig Jahren noch Gegenstand kontroverser Debatten waren und scheinbar unsausweichliche Fragestellungen aufwarfen.
Dieser Umstand hat der Kunst neue Wege eröffnet, die für ihre Entwicklung von größter Wichtigkeit sind. Die Museen allerdings konfrontiert das mit der Tatsache, daß ein bislang nur unzureichend überschaub mehr...
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 Zauberschloss aus Porzellan
Kunst: „Meissen. Barockes Porzellan in Köln“ im Museum für Angewandte Kunst Meissen – eine kleine Stadt an der Elbe, mitten im Freistaate Sachsen. Und weltberühmt. Hier wird es hergestellt, das „Meissner Porzellan“, das seit nunmehr 300 Jahren auf der ganzen Welt als filigrane und wertvolle Kunstwerke bewundert und geschätzt wird.
Anlässlich dieses runden Geburtstages zeigt das Museum für Angewandte Kunst in Köln die Ausstellung „Meissen. Barockes Porzellan in Köln“. Am Samstag, den 23. Januar, fand die Eröffnung statt, auf den Tag genau 300 Jahre nach der Gründung mehr...
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 Ein Blick ins Schulzimmer der Kunst
Kunst: Bonner Kunstverein zeigt „La Bonne Horse – Klasse Walter Dahn“
Wie lehrt man Kunst? Diese Frage wird schon seit einigen Jahren kontrovers in der Kunstszene diskutiert. Die Möglichkeiten zur Vermittlung von Kunst sind vielfältig, die daraus resultierenden Ergebnisse auch. Einen Eindruck solch spezieller Resultate kann man seit Sonntag, 17. Januar 2010, im Forum des Bonner Kunstvereins in der Ausstellung „La Bonne Horse – Klasse Walter Dahn“ bewundern.
Walter Dahn lehrt seit 15 Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, seine Wurzeln li mehr...
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 2010 – Kultur nicht nur in der Kulturhauptstadt
Serie: Das „Kulturjahr“ im Köln-Bonner-Raum Das Ruhrgebiet läuft seit letztem Wochenende auf Hochtouren. Als Kulturhauptstadt 2010 hat man sich mächtig ins Zeug gelegt und präsentiert kulturelle Highlights in Hülle und Fülle, ganz nach dem altbewährten Motto: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!“
Da steht so manch andere Region Deutschlands hinten an, so möchte man meinen, denn so ein Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wirkt ja nun dann doch wie ein Magnet. Grund genug, einmal in die nähere Umgebung zu blicken und die diesjährigen k mehr...
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 Köln wie es war
Kunst: Das Kölnische Stadtmuseum zeigt Photographien aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. August Sander (1876 – 1946), einer der wichtigsten deutschen Photographen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurde international bekannt und gelobt für die außergewöhnliche Natürlichkeit seiner Bilder. Sein berühmtestes Werk ist die von ihm 1925 begonnene Mappensammlung „Menschen des 20. Jahrhunderts“, die einen Querschnitt durch die damalige zeitgenössische Gesellschaft zeigen sollte und an der er bis zu seinem Tod arbeitete. Ab 1930 widmete er sich verstärkt der Natur- und Architekturphot mehr...
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 Bildersturm im Wilden Westen
Kunst: Julian Rosefeldt: American Night. Filminstallationen 2004-2009
Das Kunstmuseum Bonn bietet momentan eine Ausstellung, die Kunstinteressierte und Filmfreunde gleichermaßen anspricht.
Gezeigt werden Installationen des Medienkünstlers Julian Rosefeldt, der seit Ende der neunziger Jahre spektakuläre Filmkunst schafft, die sowohl auf nationaler Ebene als auch international Anerkennung findet. Dabei scheint der Künstler in seinen Werken auf den absoluten Bruch mit den Konventionen des Kinos und den Sehgewohnheiten des Zuschauer fokussiert zu sein.
In aufwen mehr...
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 Unbedingte Erfahrungen
Kunst: Franz Ackermann im Kunstmuseum
Mit der heute startenden Franz-Ackermann-Ausstellung ist das Bonner Kunstmuseum in Teilen selbst zu einem Kunstwerk geworden. Die für die Ausstellung genutzten acht Räume dienen nicht bloß als Kulisse für die Werke des international renommierten Künstlers, sondern sie präsentieren sich selbst als solche. Somit wird die Ausstellung zu einer Sammlung von Unikaten, da die Arbeiten zwangsläufig an Ort und Zeit gebunden sind.
Das ist durchaus im Sinne des Künstlers: Die Kunst Ackermanns baut in be mehr...
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 Wider alle Ströme
Kunst: Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zeigt eine Retrospektive zu Markus Lüpertz
„Das Genie bin ich“, sagte Markus Lüpertz einst in einem Interview. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter zeitgenössischer Kunst aus Deutschland, bekannt für sein egozentrisches und extravagantes Auftreten. Nicht umsonst nennt man ihn auch den „Malerfürsten“. In der Kunstszene ist er geachtet wie umstritten. Seitdem polarisiert sein umfangreiches Werk vor allem dadurch, dass es sich nie an Stilrichtungen oder Strömungen anpasst, sondern eher den Kontrast dazu sucht. Die Kunst- und Ausstellun mehr...
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 Fotografie-Kunst aus der DDR
Kunst: Die Kunst- und Ausstellungshalle zeigt eine Retrospektive über den Fotografen Arno Fischer
Wenn man von bedeutenden Fotografen der Gegenwart spricht, darf ein Name nicht fehlen: Arno Fischer. Der heute 82jährige Künstler war einer der namhaften DDR-Fotografen, der zahlreiche Schüler nachhaltig in ihrem Schaffen prägte. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland würdigt ihn nun in einer rund 170 Abbildungen umfassenden Retrospektive.
1927 in Berlin geboren, machte Arno Fischer zuerst eine Ausbildung zum Modelltischler und studierte Bildhauerei an der Hochschule mehr...
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 Hans Thuar – entschlossene Linien
Kunst: Im Kunstmuseum startet die Reihe „Die Künstler des Rheinischen Expressionismus“
Das Kunstmuseum Bonn startet eine Reihe zum Rheinischen Expressionismus. Dessen bekanntester Vertreter ist August Macke. Neben ihm wirkten jedoch auch weniger bekannte Künstler, deren Werke nun das Museum im halbjährlichen Wechsel präsentiert.
Unter diesen weniger Bekannten nimmt Hans Thuar eine besondere Stellung ein: 1887 in Treppendorf im Spreewald geboren und 1892 mit der Familie nach Köln übergesiedelt, freundet er sich 1897 mit Macke an, der in der Nachbar mehr...
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 ART. FAIR 21 - Kunstgenuss der Vielfalt
Kunst: Bereits zum siebten Mal in Folge kam in den letzten Tagen des Oktobers zusammen, was das Herz umfassender Kunstliebhaber höher schlagen lässt: Eine anregende Fusion künstlerischen Schaffens verschiedener Arten.
Insgesamt konnten die Werke von über 300 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern in zwei Ausstellungshallen besichtigt werden. Die verantwortlichen 62 Galerien präsentierten alle Bereiche der bildenden Kunst. In einer modernen Kombination trafen dabei Malerei, Objekt- und Skulpturenkunst sowie Fotografie und Installation aufeinander.
So waren etwa die knalligen Gemälde eines Jannis Markopoulus nicht viele Schritte entfernt von den dreidimensionalen Objekten Judit mehr...
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 Kultur in der DDR
Wendejahre: So gern sich die DDR auch als Kulturstaat zeigte: Kulturschaffende hatten es im totalitären Sozialismus ganz und gar nicht leicht. Doch so isoliert, wie es die staatlichen Kontrollen gerne gehabt hätten, war die „Kulturszene-Ost“ bei weitem nicht.
Die Liste der Kulturschaffenden, die unter dem Regime zu leiden hatten und schlußendlich ihre Heimat verlassen mußten, ist lang. Schriftsteller, Liedermacher, Schauspieler und bildende Künstler finden sich hier. Doch war die DDR trotz Zensur kein kulturfreies Land. Und „Ost-Künstler“ waren nicht immer nur systemkonform. Ihr Aufbegehren mußte jedoch subtiler sein, als es die oftmals hochstilisierten künstlerischen „Revolten“ im Westen sein konnten. Doch wirkungslos waren sie deswegen nicht. Und m mehr...
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 Ein Kunstwerk und sein Diskurs
Kunst: Van Goghs „Schuhe“ im Wallraf – Außergewöhnliches Ausstellungsprojekt zu einem Bild.
Als Vincent van Gogh 1886 in Paris zwei aufgetragene schwarze Lederschuhe malte, rechnete er wohl kaum damit, dass eben dieses Bild rund achtzig Jahre später zum Gegenstand einer heftigen Debatte werden sollte, die sich zum Diskurs auswuchs. Was in ihm damals vorging, kann die Nachwelt nur vermuten. Diese Unwissenheit über Entstehung und Absicht ist genau das Moment, das jene Debatte überhaupt erst hatte auslösen können. An deren vermeintlichem Ende ist der postmoderne Museumsbesucher selbst gef mehr...
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 Im Zick-Zack um die Welt
Kunst: James Cook reiste drei Mal in damals noch unbekannte Teile der Erde, diesen Reisen, dem britischen Seefahrer, seinen mitgebrachten Objekten und den entdeckten Völkern widmet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in der Ausstellung „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ vom 28. August 2009 bis 28. Februar 2010 eine umfassende Ausstellung.
James Cook, ein aus bescheidenen Verhältnissen stammender Brite wurde durch seine drei Expeditionsreisen, die ihn in zu dieser Zeit noch unbekannte Teile des Pazifischen Ozeans führten, berühmt. Doch der am 27. Oktober 1728 in Marton, Yorkshire als Sohn eines Tagelöhners geborene James, ging zu Beginn seiner Kariere zunächst vom nordenglischen Whitby aus 1746, auf Kohleschiffen zur See. Bevor er 1755 in die Royal Navy eintrat, befuhr er lediglich die Nord- und Ostsee. Nach ersten Verdiensten im mehr...
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 Ozeane von Bier
Kunst: Das Museum für Angewandte Kunst zeigt ausgewählte Briefe von Marcel Proust. Zum zweiten Male findet nun in Köln eine Ausstellung zum wohl dünnhäutigsten Romancier der klassischen Moderne statt. Wie schon bei der Ausstellung im Jahre 1982 entstammen die meisten Exponate der Bibliotheca Proustiana des Kölner Urologen Reiner Speck. Damals wurde zum gegebenen Anlass die erste deutsche Marcel Proust Gesellschaft gegründet; dieser Tage wurde in Köln-Lindenthal die Marcel-Proust-Promenade eingeweiht.
Die von Speck und Jürgen Ritte, Mitbegründer der Proust Gesellschaft und P mehr...
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 Gemeinschaft von Gegenständlichem
Kunst: Skulpturenausstellung der Audi Art Award-Preisträgerin Valerie Krause. Kunstmessen stellen üblicherweise nicht nur die Werke bekannterer KünstlerInnen aus, sondern sie bieten auch dem Nachwuchs eine Chance, sich im Rahmen bestimmter Förderprogramme einem großen, denn auch internationalen, Publikum zu präsentieren. Die 43. Art Cologne (campus-web berichtete) ermöglichte dies etwa in einem Wettbewerb, innerhalb dessen eine fachkundige Jury den „Audi Art Award for New Talent“ verlieh. Weiteres ist offenkundig: Valerie mehr...
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 Über Kunst reden ist wie zu Erobique tanzen
Kunstdialog und Party: die Junge Kunst Nacht lud am 20. Juni zum Austausch. Im Rahmen einer jährlichen - vor allem für und von jungen Menschen organisierten - Kunstveranstaltungsreihe fand er ein weiteres Mal statt, dieser ganz besondere Abend, den die jungekunstfreunde, kunst:dialoge und stART Kunst für Berufstätige auf die Beine stellten; so brachten die Organisatoren an diesem lauen Sommerabend zusammen, was auch zusammen gehört: die jungen Menschen und die Kunst, Pop Art und Party, Konzeption und „zu Gast bei Freunden“.
Die Idee war so alt w mehr...
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 Von Titeln und Fotos
Kunst: Fotoausstellung des Nachwuchsfotografen Moritz Sänger in der Kölner Galerie TEAPOT. Er konnte sich letztes Jahr beim „1/Award“ - einem Wettbewerb für Nachwuchsfotografen - gegen andere Bewerber durchsetzen und gewann den Titel „New Talent of the Year 2008“. Neben einer Reise nach New York beinhaltete dieser Gewinn vor allem die Möglichkeit, Fotos im Rahmen einer eigenen Ausstellung zu präsentierten.
Dieser Tage ist es nun soweit: Moritz Sänger, Student der Fotografie, Grafik und Typografie, stellt in der Kölner Galerie TEAPOT eine 16-teilige Fotostrecke zum Thema „Arb mehr...
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 Ein Gipfeltreffen der europäischen Moderne
Kunst: Die Kunst- und Ausstellungshalle Bonn zeigt 246 Objekte des Museums Winterthur. Gerhard Richter, einer der renommiertesten Künstler der Gegenwart, bezeichnete das Schweizer Museum Winterthur als sein Lieblingsmuseum. Zwar sei es nicht so berühmt wie der Louvre oder das Guggenheim Museum, aber bilde eine Ausnahmeerscheinung unter den Museum, insofern als dass es sich noch um Kunst kümmere und nicht nur Events plane.
Das Kunstmuseum Winterthur entstand aus einem 1848 gegründeten Kunstverein von Kunstfreunden und Künstlern, der den Museumsbau initiierte. Mitten im 1. Weltkr mehr...
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 Ein Schwein und eine Perle
Kunst: "Ein komplexer Charakter. Ein Schwein und eine Perle. Traf ihn 1914 in einer Konditorei. Ich saß ihm gegenüber. Haschisch und Brandy: war nicht besonders beeindruckt", die Rede ist von dem italienischen Künstler Amadeo Modigliani, dem die Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland vom 17. April - 30. August 2009 eine umfassende Werkschau widmet. Ein Schwein und eine Perle, so beschrieb Beatrice Hastings Amadeo Modigliani bei ihrem erstes Treffen. Die Pariser Korrespondentin und Schriftstellerin der Londoner Zeitung „The New Age“, mit bürgerlichem Namen Emily Alice Haigh, führte in den Jahren 1914 bis 1916 eine recht turbulente und von Drogen und Alkohol dominierte Liebesbeziehung mit Modigliani. Doch nicht nur Beatrice Hastings wird innerhalb der Ausstellung in den Wandtexten zitiert, so entwickelten der Kurator Christoph Vitali, der In mehr...
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 Die Gesellschaft als Grundbedürfnis
Kunst: Der Countdown läuft: Die Einreichfrist für den Gesellschafter ART.AWARD 09 endet am 31. Juli. "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" – Antworten auf diese Frage sucht der Gesellschafter ART.AWARD 09 von Aktion Mensch und ART.FAIR 21. Noch bis zum 31. Juli 2009 können Nachwuchskünstler ihre Ideen in Form von Malerei und Fotografie einreichen. Aus diesen Arbeiten wählt eine Fachjury zehn Finalisten aus, anschließend ermittelt die Öffentlichkeit die mehr...
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 Von Werkschöpfung und Weltschöpfung
Kunst: Eine lebendige Reise durch die künstlerische Entwicklung eines herausragenden Cosmopoliten.
Das Kunstmuseum Bonn zeigt in der Ausstellung „Wassily Kandinsky: Das druckgrafische Werk“ die gesamte Entwicklung seiner Kunst von 1902 bis 1942. Neben den über 200 Holz- und Linolschnitten, Radierungen, Lithografien und Plakaten Wassily Kandinskys finden ebenso seine theoretischen Schriften ihren Platz in der Ausstellung. Seine Werke bieten einen Streifzug durch seine frühen Jahre in München und Paris, die Zeit des „Blauen Reiter“ , des Bauhauses sowie der späteren Pariser Jahre. Sie zeigen mehr...
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 Die 43. Art Cologne oder Weniger ist manchmal doch mehr
Kunst: Die Art Cologne präsentierte dieses Jahr ein reduziertes aber knackiges Ausstellungserlebnis für jung und alt. Unter der Führung des neuen Art-Cologne-Directors Daniel Hug gab es im Vergleich zu den Vorjahren zwei wesentliche Änderungen: Erstens wurde die Zahl der Aussteller auf 184 verringert und zweitens fand die gesamte Ausstellung in Halle 11 statt. Kunstinteressierte PilgerInnen aus nah und fern konnten so ihrer Passion auf zwei Ebenen frönen: Auf der unteren Ebene präsentierten Galerien Klassische Moderne und Nachkriegskunst vor allem in Form von Malerei, Fotografie, Skulptur und Zeichnung. Kunstsa mehr...
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 Durch die Bilder bis zum Mond
Kunst: Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum gewährt uns mit seiner neuesten Ausstellung „Der Mond“ einen ganz besonderen Ausblick auf unseren Nachbarplaneten. „Es ist doch nur eine kugelförmige Steinwüste, die um die Erde kreist, warum sollte sie uns interessieren?“ so beginnt Andreas Blühm, Leiter des Wallraf-Richartz-Museums und Ausstellungsmacher, seine Begrüßungsrede an die versammelte Presse.
Recht hat er. Im direkten Vergleich zur Erde schneidet der karge Mond tatsächlich nicht besonders gut ab. Und trotzdem – dieser so schön als „Steinwüste“ bezeichnete Planet löst seit jeher eine ganz besondere Faszination und ein großes Interesse in uns Me mehr...
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 Raumerfahrung der Jahrhundertwende
Kunst: Das Museum Ludwig präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung „Lucy McKenzie“ das jüngste Werk der schottischen Künstlerin. Mitten im riesengroßen und hell ausgeleuchteten Saal befindet sich eine überdimensionale Leinwand. Auf der sieben Meter langen mal acht Meter hohen Holzkonstruktion ist ein über drei Stockwerke reichendes Treppenhaus zu sehen, das Elemente aus Vorlagen von Inneneinrichtungen verschiedener belgischer Architekten um 1900 verbindet. Teils farbig, teils nur in schwarzen Umrisslinien angedeutet präsentiert sich dem Betrachter das neue Werk der 1977 in Glasgow geborenen Künstlerin Lucy McKenzie.
Ih mehr...
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 Ehrenmitgliedschaft des Fördervereins an Dr. Wilfried Fitting
Sammler verschenkt seltenes Max Ernst-Aquarell an Kunstmuseum Bonn Am 10. März 2009 wurde Professor Dr. Wilfried Fitting im Kunstmuseum Bonn die Ehrenmitgliedschaft des Vereins der Freunde verliehen. Am gleichen Abend überraschte das neue Ehrenmitglied den Intendanten des Kunstmuseums, Stephan Berg, mit der Schenkung eines der sehr seltenen frühen Aquarelle von Max Ernst, Von der Liebe in den Dingen (um 1914).
Der 1919 in Bonn geborene Wilfried Fitting hat sich durch seinen engagierten Einsatz als Arzt, Wissenschaftler, akademischer Lehrer, Berater und Gesun mehr...
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 Altmeister der analogen Fotografie
Kunst: Das Rheinische LandesMuseum in Bonn widmet Timm Rautert eine Retrospektive. Bescheidene Formate, bewusster Farbverzicht und auf zentrale Inhalte beschränkte Kompositionen: Timm Rauterts Bilder sind weder opulent noch manipuliert. Doch genau darin liegt ihre Ausdruckskraft. Die Ausstellung im Rheinischen LandesMuseum blickt zurück auf über vier Schaffensjahrzehnte des heute 68-jährigen Fotografen.
Die Analyse sozialer Wirklichkeiten stand von Beginn an im Mittelpunkt seines Werkes. Rautert widmet sich in eindringlichen Bildern konkreten Menschen und ihren zeitgebunden mehr...
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 Konstruktionen der Massivität
Kunst: Gottfried Böhm stellt Beton- und Glaskunst aus. Felsen aus Beton und Glas - nicht nur einmal dürfte Kölnern diese eigenwillige Architektur begegnet sein, denn durch eine Vielzahl an entworfenen Bauwerken, wie etwa dem Maritim-Hotel oder den WDR-Arkaden, sowie verschiedenen wiederaufgebauten oder neugebauten Kirchen gestaltet und prägt der Architekt Gottfried Böhm seit der Nachkriegszeit das Kölner Stadtbild. Böhm, Sohn des Kölner Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, ist einer der bedeutendesten Architekten der Nachkriegszeit, der bis heute bun mehr...
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 „Looking for Mushrooms“ - Von Pilzen und Suchenden...
San Francicso & New York als Ursprung der Künste - Museum Ludwig legt den Fokus auf Amerika
Seit November zeigt das Kölner Kunstmuseum Ludwig zwei neue Ausstellungen: Looking for Mushrooms und Jonas Mekas haben unterschiedliche Ansätze, sind aber gleich sehenswert! Etwa fünfzehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg prallen die Generationenverständnisse in den USA aufeinander. Die Jüngeren werden aufmüpfig, die Bürgerrechts- und Freiheitsbewegung nimmt ihren Lauf und erreicht 1968 ihren Höhepunkt. Vier Jahrzehnte nach 1968 rückt San Francisco nun in den Mittelpunkt der Retrospektive. Die Stadt war ein Hauptaktionsort der Revolte gegen die bürgerliche Nachkriegsgesellschaft und vereinigte Akteure jeder Art: Hippies, Studenten, Musiker, Schriftsteller, (Lebens-) mehr...
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 Zeugnisse eines einstigen Paradieses
Auf den Spuren von Buddha und Co. in der Bundeskunsthalle. Der Nordwesten Pakistans ist heutzutage als einer der gefährlichsten Orte der Welt bekannt. Die Region wird in den westlichen Medien lediglich in Verbindung mit Konflikten und Terrorismus gebracht. Die Tatsache, dass diese Region einst fast mit einem Paradies gleichzusetzen war, erscheint zunächst unglaublich. Doch belegen gerade dies rund 2000 Jahre alte außergewöhnliche Exponate, die momentan in der Bonner Kunsthalle in der Ausstellung Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans zu sehe mehr...
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 Feuer + Erde = Keramik
Für uns scheint diese Gleichung einfach und selbstverständlich: Durch Einwirkung des Feuers verwandelt sich Erde in Keramik. In China allerdings haben die Keramik und ihre Art der Herstellung einen ganz besonderen Stellenwert. In der traditionellen daoistischen Philosophie gehören diese beiden Elemente nämlich neben Metall, Holz und Wasser zu den so genannten fünf Wandlungsenergien oder Wirkkräften, die unter den Begriff wuxing zusammengefasst werden. Diese fünf Elemente definieren den gesamten Kosmos, erzeugen alle Naturphänomene und halten diesen in ständiger Entwicklung und Gleichgewicht. Einige Produkte, die aus diesen zwei Elementen hervorgegangen sind, werden noch bis zum 26. April 2009 in der Ausstellung Feuer & Erde: Chinesische Frühkeramik von 3500 v. Chr. bis 1400 n. Chr. im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu bewundern sein.
Keramik wird in China seit Jahrtausenden hoch geschätzt. Sie ist nicht nur ein Gebrauchsgege mehr...
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 SK Stiftung Kultur zeigt Jim Dines Erinnerungen
„Jim Dine zum Zweiten“ heißt es in der Stiftung Kultur im Kölner Mediapark! Der vielseitige Künstler stellt hier erneut aus und zeigt erstmals seine aktuelle Porträt-Ausstellung This is how I remember, now. Portraits: Per Kamera gewährt Dine Einblicke in seine Sichtweise der Dinge und fesselt den Zuschauer unmittelbar – er spürt die Nähe zum Künstler sofort und taucht ein in seine spannende Blickwelt. Jim Dine verkörpert Vielfalt! Als Vertreter der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts wird er heute mit keinen geringeren als Pablo Picasso, Max Ernst und Joseph Beuys verglichen. Der frühere New Yorker Performance-Künstler ist Maler,Poet, Bildhauer und Fotograf zugleich- This is how I remember, now. Portraits vereint diesen Facetten-Reichtum. Warum Porträtfotos? Sie verhelfen Dine dazu, die Vergänglichkeit eines (Augen-)Blickes zu umgehen, ja auszutricksen. Denn Erinnerungen sind vergängl mehr...
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 Mythologie des Underground
Die Kölner Art.Fair 21 bietet eine Plattform für zeitgenössische Kunst aller Couleurs. "Die Zukunft gehört dem Underground!" Yasha Young, Galeristin aus New York, stellte die Vision der Kunstmesse Art.Fair 21 auf der Pressekonferenz unmissverständlich klar. Für Young, die der Messe als Beirätin angehört, bedeutet Reise in diesen Underground, in die Welt der jungen und oft kaum bekannten Künstler, eine „Schatzsuche“. Es geht ihr darum, „das ‚Unbekannte’ zu entdecken“, für das die Kunst sich als „Mittler“ anbietet.
Von 3. bis 5. Oktober 2008 stellen 59 Galerien in den Kölner Expo mehr...
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 Mit dem Schwert nach Rom
Rom und die Barbaren – Europa zur Zeit der Völkerwanderung, so ist er Titel der neuen Ausstellung die vom 22. August – 07. Dezember 2008 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn zu sehen ist. Die Zeit der Völkerwanderung ist wohl eine der am schwierigsten zu fassenden Zeitabschnitte der europäischen Geschichte. Aber auch eine, die ihre Schatten am weitesten warf. Es handelt sich hierbei um eine Zeit, in der die meisten Umbrüche innerhalb der verschiedenen Kulturen und Religionen passiert sind. Kriege und Plünderungszüge dominierten das politische und gesellschaftliche Geschehen der einzelnen germanischen Stämme und des römischen Reiches. Die Unruhen dieser Zeit verändern die politisc mehr...
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 Ein Festival der Vielfalt: Die ARTRMX COLOGNE VOL.01
Kunstinteressierte Kölnerinnen und Kölner können sich derzeit auf eine wahre Pilgertour der modernen Kunst begeben. Im Rahmen des Kunstfestivals Where is my mind? sind die über ganz Köln verteilten Ausstellungen von 52 jungen Künstlern zu besichtigen. Mit genügend Zeit im Gepäck erlebt man dabei eine Vielfalt an Interpretationen. Die Ausstellungsorte können einzeln oder im Rahmen einer Führung besucht werden. Der größte Ausstellungsort ist die Rheinlandhalle in Köln Ehrenfeld. Hier sind es gleich acht Künstler und eine Künstlergruppe, die ihre Werke ausstellen.
Unter ihnen ist auch der Fotograf Andreas Meichsner, der eine Fotoreihe mit dem Titel Cluburlaub ausstellt. Meichsner interpretiert Where is my mind? im Bezug auf menschliche Urlaubsgewohnheiten und dokumentiert Menschen während ihres Cluburlaubs. Dabei stellt sich die Frage, weshalb diese Menschen sich auch im Urlaub festen St mehr...
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 Hitler blind und Stalin lahm
Marinus – Heartfield: Politische Fotomontagen der 1930er Jahre im Museum Ludwig zu Leben und Werk des berühmten John Heartfield und des bislang unbekannten Marinus.
Eine Kneipe, deren Hauswand von einem Mann im Malerkittel fleißig bepinselt wird – kein besonders außergewöhnliches Motiv für eine Fotografie. Bis man genauer hinschaut. Denn besagter Maler ist kein geringerer als Hitler, der da so ernst mit der Farbe hantiert. Der Bildinhalt erklärt sich durch seinen Titel: „Die Welt wäre noch immer ein friedlicher Ort, wenn...“ Ja, wenn was? Wenn jeder bei seinen Leisten bleiben würde und Hitler seinen Jugendtraum als Kunstmaler verwirklicht hätte, statt NS- G mehr...
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 50 mal '58
Fünfzig Poster dokumentieren ein Kunstjahr. Derzeit kann man im Museum Ludwig diverse Künstlerplakate aus dem 58ern besichtigen. „50 mal ’58“ ist eine Begleitausstellung zur diesjährigen filmbar, die wie jedes Jahr auf der Dachterrasse des Museums Ludwig stattfindet und dieses Mal ausschließlich Filme aus den 58ern in Programm hat.
Die Ausstellung zeigt fünfzig Ankündigungsposter aus vergangenen nationalen und internationalen Kunstgalerien. Die Plakate präsentieren Ausstellungen von Picasso, Rubens, Joan Miró oder Cuno Amit, um nur e mehr...
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 Aus Alt mach Neu - eine Retrospektive?
Tobias Rehbergers Das-kein-Henne-Ei-Problem - Wandmalerei im Museum Ludwig. In einer ungewöhnlichen Retrospektive präsentiert das Museum Ludwig Arbeiten Tobias Rehbergers aus über 15 Jahren. Der 1966 in Esslingen geborene Künstler ist nicht nur Maler, sondern ebenso Bildhauer und Architekt. Davon zeugen auch seine Arbeiten, die ein „Cross-Over“ aus Kunst, Design und Architektur darstellen. Rund 40 Werke werden in einer 70 Meter langen Installation zur Schau gestellt. Lampen aus Klettband, Videoregale, Blumenvasenportraits sowie Objekte aus Plexiglas sind nur einige ausg mehr...
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 Von einem der auszog, um einen Rembrandt zu besitzen...
Die Ausstellung Rembrandt, ein Jugendtraum bietet erstmals die Möglichkeit, die Meisterwerke verschiedener niederländischer Maler des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Kremer zu besichtigen.
Man stelle sich einen zehnjährigen Knaben vor, der beschließt, einmal einen echten Rembrandt zu besitzen. Dieser Junge sah im Amsterdamer Rijksmuseum Rembrandts die Jüdische Braut und hegte fortan diesen ungewöhnlichen Wunsch. Viele Jahre später sollte sich schließlich sein Traum erfüllen.
Dies ist keinesfalls der Beginn eines Hollywood-Streifens, sondern die Geschichte des Niederländers George Kremer. Mittlerweile besitzt der Kunstsammler bereits mehr als nur einen Rembrandt. Seit 19 mehr...
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 Erleuchtung, Prunk und Rituale: Das Geheimnis des Daigo-ji
Schätze des Geheimen Buddhismus Japans in der Bundeskunsthalle Wer möchte sich nicht gerne von der exotischen Mystik buddhistischer Kunstschätze faszinieren lassen? Gelegenheit dazu gibt’s derzeit auch ohne ein teures Flugticket nach Fernost. 5 € Eintritt (Studentenermäßigung) für die Bundeskunsthalle Bonn reichen: Hier läuft noch bis zum 24. August 2008 die Ausstellung „Tempelschätze des heiligen Berges Daigo-ji – Der Geheime Buddhismus in Japan“, in der besonders wertvolle Sutren, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen gezeigt werden.
Die Klosteranlage Da mehr...
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 Spiegel der Freundschaft
„Man Ray und L. Fritz Gruber“ in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur Köln im Mediapark.
Jahrelang schlummerten große und kleine Schätze in schwarz-weiß in der Schatztruhe von L. Fritz und Renate Gruber. Schätze, die heute einzeln mehr wert sind als ein dickes Goldnugget. Vieles blieb der Öffentlichkeit bislang verborgen und mit dem Eintritt in die hellen Räume der SK Stiftung Kultur Köln im Mediapark ist es als tauche man in eine faszinierende Welt des Geheimnisvollen und Skurrilen ein. Es handelt sich um Photographien des im November 1976 in Paris verstorbenen Künstlers Man Ray. G mehr...
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 Die Künstlerin hat sich schon seit jeher sehr für Gras interessiert!
Im Rahmen des Kulturprogramms zur 9. UN-Naturschutzkonferenz Convention of Biological Diversity (CBD) startete am 7. Mai die Rauminstallation Streuner / Tramps im Kunstmuseum Bonn, der in Bornheim lebenden Künstlerin Cornelia Genschow. Natürlich ging es nicht um "Gras" als jamaikanische "Happy-Meal Salatbeilage". Dieser Ausspruch der Kuratorin des Kunstmuseums Irene-Kleinschmidt-Altpeter, zielte vielmehr auf den besonderen Blick, den die Künstlerin auf etwas alltägliches, am Wegesrand nicht beachtetes, wie Gras geworfen hat. In einer Rauminstallation bedeckten 100 Grassorten als Graffitos die Wände. Streuner sind es deshalb, da viele ursprünglich gar nicht zu unserer heimischen Flora zählen, sondern aus anderen G mehr...
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 Auf „Visite“ in Bonn: Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik
Die Bonner Kunst- und Ausstellungshalle bietet der zeitgenössischen, deutschen und in Deutschland produzierten Kunst bis zum 17. August eine ansprechende Bühne.
Die rund 60 Werke und rund 50 Künstlern geben dabei einen guten Einblick in die bundeseigene, aus Steuermitteln finanzierte, 1200 Werke umfassende Sammlung. Die Zusammenstellung, die für die „Visite“ Ausstellung getroffen wurde, lässt die Qualität erahnen, aus der die Kuratoren auswählen durften: Neben den fotographischen Arbeiten von Andreas Gursky, den großformatigen und prominent platzierten Werken von Neo Rauch erwarten den Besucher auch kleinere, subtil gehängte Arbeiten beispielsweise von mehr...
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 Detektivische Spurensuche in der Kunst
Die Sonderausstellung „Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam“ im Wallraf-Richartz-Museum zu Geschichte und Rezeption der impressionistischen Kunstströmung Was ist eine Impression? Wie vermag der Maler diese Impression einzufangen? Und hat er wirklich im Freien gemalt? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die Ausstellung „Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam“ auseinander setzt. Anhand von rund 130 Exponaten der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei begibt sie sich auf die Suche nach Entstehung und Besonderheiten dieser Gemälde. Caillebotte, Gaugin, Manet, Monet, Pissarro, Renoir, Signac und Van Gogh – mit Hi mehr...
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 Mit Meilenstiefeln durch die Geschichte einer Insel
"Sizilien! Von Odysseus bis Garibaldi" ist der Titel der neuen Ausstellung, die vom 25. Januar – 25. Mai 2008 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn zu sehen ist. Sizilien, die größte Insel des Mittelmeeres, war schon immer ein attraktives Ziel: jahrtausendelang von Eroberern aus aller Welt, heute von Touristen. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt die kulturelle Vielfalt Siziliens von der Altsteinzeit (Paläolithikum 12.-9. Jahrtausend v. Chr.) bis zur Landung Giuseppe Garibaldis im Jahre 1860 zu präsentieren.
Die Ausstellung ist chronologisch nach den unterschiedlichen „Besatzern“ geordnet, angefangen bei der ersten Okkupation durch die Griechen. mehr...
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 Bitte fragt mich!
Am 15. Dezember fand im Museum Ludwig zum fünften Mal die Junge Nacht statt. Kunst ist langweilig, verstaubt und unverständlich. So lautet häufig die Meinung von jungen Menschen, wenn sie an den Besuch eines Kunstmuseums denken. Große, sterile Hallen, in denen abstrakte Objekte von angeblich überragenden Künstlern ausgestellt sind. Und dazu im schlimmsten Fall noch eine zweistündige Führung von einer uralten Kunsthistorikerin, deren Ausführungen bestenfalls Gleichgesinnte interessieren.
Um diesen Vorurteilen entgegen zu wirken, hat das Museum Ludwig seit 2002/2003 die mehr...
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 Geometrie der Stimmung
Von 14.12.07 bis 30.3.08 stellt das Kölner Museum Ludwig Werke des niederländischen Malers Piet Mondrian (1872-1944) aus. Dabei soll die Entwicklung dieses für die Moderne wegweisenden Künstlers von der gegenständlichen zur abstrakten Malerei zugänglich gemacht werden. Als „Neoplastizismus“ bezeichnete Mondrian 1917 den neuen Weg seines malerischen Schaffens. Durch den „Prozess der übereinstimmenden Abstraktion von Form und Farbe“ soll das „Universelle“, das hinter den Gegenständen liegt, aufgedeckt werden, „eine exakte Plastik der reinen Beziehung – damit die Essenz aller Emotion plastischer Schönheit.“ Vielleicht erklärt sich so der Titel der Ausstellung: „Piet Mondrian – Vom Abbild zum Bild“. Mondrians frühe Malerei stellt den vereinzelten Gegenstand dar, s mehr...
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 Szenen einer Kulturbewegung
Pop gleich Beatles, Andy Warhol und so? Nicht nur. Die Kunstausstellung „Pop am Rhein – Strömungen in Musik, Film, Kunst und Clubkultur“ im Kölnischen Stadtmuseum demonstriert vom 13. Dezember bis 17. Februar, dass auch einheimische Künstler ihre kreativen Fühler auf multimediale Weise in Richtung Pop auszurichten wissen, und das schon seit 40 Jahren.
Etwa 600 Dokumente aus der lokalen Popkultur seit den 60er Jahren verschönern momentan die Ausstellungsräume des Museums, dessen stellvertretender Direktor Dr. Michael Euler-Schmidt feststellt: mehr...
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 Kühle Forschung und kühne Kunst
Das Deutsche Museum und das Kunstmuseum Bonn realisieren mit „Synthopia“ ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Laut Hirnforscher Ernst Pöppel sind Künstler und Wissenschaftler in Ihrem Tun und Handeln gar nicht so weit voneinander entfernt, wie man im Allgemeinen glaubt. Sie ähneln sich in ihrer Kreativität mit der sie Neues erschaffen. Ganz in diesem Sinne haben sich das Deutsche Museum Bonn und das Kunstmuseum im Jahr der Geisteswissenschaften zusammengetan, um gemeinsam mit dem Künstler Igor Sacharow-Ross ein Ausstellungsprojekt auf die Beine zu stellen, das den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst mehr...
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 Michelangelos letzte Zeichnung
Ein Gastwissenschaftler der Universität Bonn hat in den Bauarchiven des Petersdoms in Rom eine bisher unbekannte Zeichnung des italienischen Bildhauers und Baumeisters Michelangelo (1475-1564) entdeckt. Die Skizze zeigt ein Detail der Kuppel des Petersdoms sowie einen Sichtvermerk der Dombauverwaltung. Michelangelo hatte 1547 die Bauleitung des Petersdoms übernommen. Der Fund wird am kommenden Montag den Verantwortlichen der Dombauhütte offiziell vorgestellt werden.
Dr. Vitale Zanchettin vom Istituto Universitario di Architettura di Venezia (IUVA) ist im Moment als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Institut für Kunstgeschichte und Archäologie der Universität Bonn tätig. Der i mehr...
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 Geistige Landschaften
Der chinesische Tuschmaler Zhou Jun stellt im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln aus. Unter Tuschmalerei kann man sich in Europa vielleicht im ersten Moment nicht viel vorstellen. In Asien jedoch hat diese Kunstform eine lange Tradition. Zhou Jun ist ein chinesischer Tuschmaler und herausragender Repräsentant der Post-Traditionalisten. Sein Stil ist von Veränderungen und Umbrüchen geprägt, ebenso wie die neuere chinesische Geschichte.
Wer die Ausstellung betritt und einen Blick auf das Bild im Stil des sozialistischen Realismus, das einen Arbeiter, einen Jugendlichen und eine mehr...
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 Von Helden, Meeresküsten und Fasanen
Die neugestaltete Barockabteilung des Wallraf-Richartz-Museums lässt Kunst und Kultur der Epoche aufleben. Mit dem Wort „Barock“ verbindet sich eine reiche Assoziationswelt. Sofort ziehen Bilder von pausbäckigen Engelschören, Schnörkeln und Detail beladenem Fassadenschmuck durch unser Gehirn. Mancher mag sich noch an niederländische Stillleben erinnern. Aber was wissen wir darüber hinaus?
Das Wallraf-Richartz-Museum setzt nun in dem neu eröffneten Ausstellungsteil der Sammlung den klischeebehafteten Vorstellungen ein neues Konzept entgegen: Der Blick auf die Werke wird durch kulturhistorische Bezüge mehr...
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 11 Gewinner oder 10 Arbeiten aus 83
Im Kölner Forum für Fotografie sind die Werke der Gewinner(innen) des bundesweiten Hochschulwettbewerbs "gute aussichten – junge deutsche fotografie 2007/2008" zu sehen. Zum mittlerweile vierten Mal hatte Initiatorin Josefine Raab Anfang des Jahres um die Einreichung qualifizierter Abschlussarbeiten aus dem Bereich Fotografie gebeten. Erklärtes Ziel des Projektes ist, das kreative Potential junger Menschen zu zeigen, bevor es „möglicherweise in den Anforderungen des Alltags versickert“.
Schon beim Betreten der Ausstellung wird deutlich, dass junge Fotografie keineswegs mit jugendlicher Sorglosigkeit verwechselt werden sollte. Der Besucher wird mit einer großf mehr...
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 Briefe und Beton gegen das Vergessen
Cornel Wachter betonierte seine Mercedes A-Klasse als Hommage an den Fluxus-Künstler Wolf Vostell auf dem Vorplatz des Rheinischen Landesmuseum Bonn ein. Mit ungefähr 8 Jahren begegnete der Kölner Bildhauer und Maler Cornel Wachter dem Fluxus-Künstler Wolf Vostell auf einem Happening zum ersten Mal. Da durfte Wachter auf Messern und Gabeln herumlaufen und bekam auch noch großzügig ein Kaugummi vom Künstler selbst geschenkt. Das alles hatte den jungen Mann bis heute so beeindruckt, dass er seinem Vorbild Vostell am 14. Oktober 2007 (da wäre Vostell 75 geworden) ein Kunstwerk widmete: Seine alte, rote Mercedes A-Klasse, in Beton gehüllt. So wie es mehr...
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 Kölner Querkopf
Das Museum Ludwig in Köln zeigt einen umfassenden Überblick über Leben und Werk des Fotografen Chargesheimer. „Chargesheimer – Bohemien aus Köln“ ist die dritte Retrospektive die das Museum dem Multitalent widmet. Man fragt sich warum, aber die Antwort liegt nahe: Gerade der jüngeren Generation ist der Name Chargesheimer kein Begriff, und das muss sich, laut Bodo von Dewitz, Kurator der fotografischen Sammlung des Ludwig, ändern!
Fotograf und Künstler, Bohemien und Bürgerschreck. Chargesheimer gilt als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Bekannt geworden ist er insbes mehr...
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 Neueröffnung des Arp-Museums in Rolandseck
Verlängerung der Kulturmetropole Köln und Museumsmeile Bonn in das nördliche Rheinland-Pfalz. Fälschungsskandale hin oder her, an diesem Wochenende (29.- 30. September) wird nach ungefähr 20 Jahren Planung das Arp-Museum im Bahnhof Rolandseck bei Remagen für die Öffentlichkeit eröffnet. Auf rund 2900 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind die Werke des Namenspatrons Hans Arp sowie von sieben Gegenwartskünstlern zu sehen.
Das seit 2000 betriebene „alte“ Arp-Museum im historischen Bahnhofsgebäude wurde durch einen neuen Museumskomplex auf dem bewaldeten Berghang dahinter erweitert. Dabei mehr...
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 Das Photo: "Ein Fossil aus Licht und Zeit"
Retrospektive zum Werk von Daido Moriyama - einem der renommiertesten japanischen Photographen der Nachkriegszeit. Eins vorweg: Farbenfroh sind die Bilder von Moriyama nicht. Schwarz-weiß sind sie, kontrastreich und grobkörnig. Doch was den Photographien an Farbe fehlt, gleicht ihre Dynamik aus; schiefe Bildausschnitte, Verwacklungen und Bewegungsunschärfe verleihen ihnen zuweilen eine gewisse Rastlosigkeit, ja Unkontrolliertheit. Überraschend ist das nicht, wenn man bedenkt, dass Moriyama die meisten seiner Bilder - oder besser Schnappschüsse – unterwegs, aus fahrenden Wagen aufnimmt. Oder aber zu Fuß, dann mehr...
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 Machtkämpfe und Künstlerkult
Einblicke in Leben und Schaffen eines Universalkünstlers im Florenz des 16.Jahrhundets:
Michelangelo. Die Leda und die zweite florentinische Republik im Rheinischen Landesmueum Bonn.
Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter – Michelangelo ist einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance. Seine Werke, wie die kolossale Skulptur des David und seine Decken- und Wandgemälde in der Sixtinischen Kapelle in Rom, sind weltberühmt. Das Rheinische Landesmuseum widmet nun eine Ausstellung der Zeichenkunst des Universalkünstlers und zeigt sechs seiner Originalzeichnungen.
Thematischer Mittelpunkt der Ausstellung ist ein Gemälde Michelangelos, das es gar nicht mehr mehr...
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 This could be heaven or this could be hell
Hotel California, die neue Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln, nimmt Ihre Besucher mit auf eine Achterbahnfahrt durch Zeiten und Medien: Mittelalter vs. Moderne, Fotografie vs. Tafelmalerei, Schmerz vs. Erlösung, Realität vs. Künstlichkeit. Direkt beim Eintritt in die Ausstellung wird mit Blick auf das großformatige Zitat aus dem Eagles-Klassiker, dem Namenspatron der Ausstellung, klar: hier geht es um die elementaren Gegensätze des menschlichen Daseins, hier stehen Himmel und Hölle einander Auge in Auge gegenüber. Und der Besucher hat die Wahl. Links abbiegen und einen fröhlich sprudelnden Wasserfall ansteuern, oder rechts herum, auf eine großformatige Fotografie zu, von der einem die schwarz-weißen Flammen entgegen züngeln.
R mehr...
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 Hommage to a chair - Konzeptkunst für Anfänger und Fortgeschrittene
Die Ausstellung "Neue Konzepte" im Bonner Kunstverein hält was der Name verspricht. Zu sehen sind die Arbeiten von 10 jungen Künstlern aus umliegenden Kunsthochschulen, die den Dialog mit den Altmeistern der Konzeptkunst aufnehmen und die Ideen hinter dieser Kunstrichtung weiterentwickeln und in das 21.Jahrhundert transportieren.
Wer mit dem Sujet vertraut ist, wird eine Vielzahl von Zitaten entdecken, die auf Werke der Konzeptkunst der 60er/70er Jahre verweisen. So beispielsweise der Stuhl von Monika Stricker, der direkt zu Beginn der Ausstellung den Bogen zu Konzeptgroßme mehr...
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 Der Zufall, der Richter und der Kölner Dom
Am 25. August wird das neue Fenster eingeweiht, das Gerhard Richter für das südliche Querhaus des Kölner Domes entworfen hat. Parallel dazu zeigt das Museum Ludwig eine begleitende Studiopräsentation mit Entwürfen für das Fenster sowie ein neues, großformatiges Farbtafelbild.
Die unterschiedlichen Entwurfsvarianten geben einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Zufall und Kalkül, das dem auf 72 Farbtönen aufbauenden Glasmosaik im Dom zugrunde liegt, das sich zwischen dem Maßwerk auf etwa 113 Quadratmetern entfaltet. Richters Bild "4096 Farben" von 1974 bildet einen ebenso spannungsvollen wie aufschlussreic mehr...
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 100.000 waren schon da - und wann kommst du?
Die Ausstellung „Russlands Seele - Ikonen, Gemälde und Zeichnungen aus der Tretjakow-Galerie, Moskau“ begeistert Bürger aus der Region und Touristen aus dem In- und Ausland. Am 18.August begrüßte Susanne Wichert, Leiterin des Ausstellungsmanagements der Kunst- und Ausstellungshalle Astrid-Cornelia Pieper, 28-jährige Vikarin aus Berlin als 100.000. Besucherin der Ausstellung. „Das ist mir noch nie passiert!“ freute sich Frau Pieper, die in Begleitung ihrer Freundin Daniela Keiling, 28 Jahre alt und Studentin in Bonn, schon des öfteren Ausstellungen in der Kunst- und Ausstellungshalle besucht hat. Überrascht nahm sie den Blumenstrauß, den Katalog zur Ausstellung und mehr...
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 Balthus - Ein Kunstereignis zum Kennen lernen
Mit der ersten großen deutschen Ausstellung des 2001 verstorbenen Malers leitet das Museum Ludwig einen goldenen Kunstherbst ein.
Das Jahr 2007 hat es in sich: Neben Kunstbiennale in Venedig, Documenta in Kassel und diversen anderen hochwertigen Ereignissen im Kulturbereich scheint eine Übersättigung an Kunstevents nahe zu liegen. Aber für die ein oder andere aufregende (Einzel-)Ausstellung sollte man sich noch bereit machen…
In Köln gibt es neben einer ebenfalls sehr sehenswerten Christan Dior-Ausstellung ab dem 18. August den französischen Maler Balthus zu bestaunen: Balthasar Klossowski, der im Leben ein gewisser Son mehr...
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 Ein Stück Verlags- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts
Zum 120. Geburtstag von Kurt Wolff widmet das August Macke Haus dem Leben und Wirken des aus Bonn stammenden Verlegers eine sehenswerte Ausstellung.
BONN. Manchmal ist es Zufall, dass bestimmte Bücher Bestseller werden. Häufig brauchen jungen Autoren das gewisse Quäntchen Glück, um im Literaturbetrieb Fuß zu fassen. Vielfach spielen dabei auch die Verleger eine wichtige Rolle. Im Hintergrund bleibend und im Abseits des Rampenlichts agierend, entscheiden diese Menschen oftmals über das Sein und Nicht-Sein eines Literaten. Ein Verleger braucht Intuition und künstlerisches Gespür, um zu entscheiden, ob er einen neuen Autor verlegen will oder ni mehr...
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 Stichwort Gegenwart. Zwölf Kapitel der Sammlung Ludwig.
Erfahrungsgemäß bringen Möbelrücken und allerlei Raumveränderungen frischen Wind in die eigenen vier Wände. Dies gilt auch für die Sammlung des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen. Seit dem 17. März 2007 präsentiert sich der hauseigene Bestand für Gegenwartskunst in neuem Licht und wird durch aktuelle Leihgaben des Kölner Ludwig Museums ergänzt. Jedes Kapitel wird in einer separaten räumlichen Struktur präsentiert und in einem „Themen-Cluster“ zusammengefasst. Bei der Vorgehensweise wurde auf eine streng chronologische Gliederung verzichtet. Die optische Präsenz und Verbundenheit der einzelnen Exponate im Hinblick auf die Veranschaulichung des jeweiligen Gegenwartsbegriffes stand dagegen im Vordergrund. Die Vielfalt des Themenkomplexes der Gegenwart spiegelt sich in der Benennung der einzelnen Kapitel wider: Von Politik & Engagement übe mehr...
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 Verschwundene Städte und versunkene Schätze
Die Bonner Kunst- und Ausstellungshalle lädt zu einer Unterwasser-Expedition in die Geschichte Ägyptens ein.
Eigentlich wollte der französische Unterwasserarchäologe Franck Goddio ein Flagschiff von Napoleon erforschen, welches 1798 in der Bucht von Akubir an der Mittelmeerküste Ägyptens versenkt wurde, aber dann kam alles ganz anders: Einige Fundstücke wiesen darauf hin, dass sich in den Tiefen des Meeres Überreste der vor tausenden von Jahren versunkenen Städte Kanopus und Heraklion, sowie Teile des Hafens von Alexandria befanden. Verheerende Naturkatastrophen ließen diese Zentren von Handel, Wissen mehr...
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Jonas Mekas - der filmische Poet. Eine Homage an das Wirken eines herausragenden Filmemachers. Jonas Mekas ist ein litauischer Künstler, vorrangig Filmemacher,der heute in New York lebt und wirkt. Als junger Mann fällt er, auf dem Weg zu seinem Wunsch-Studienort Wien, 1944 dem Nationalsozialismus zum Opfer und wird gemeinsam mit seinem Bruder in ein Zwangsarbeiterlager in Elmshorn bei Hamburg inhaftiert. Nach der Befreiung studiert er Philosophie in Mainz, bis er schließlich 1949 gemeinsam mit seinem Bruder nach Brooklin, New York, emigriert und dort sesshaft wird. In New York angekommen,mehr...
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